Mein zweites Mal! Thailand hat mir letztes Jahr so gut gefallen, dass ich unbedingt bald noch einmal hin wollte. Und dieses Mal gibt’s auch einen Blog. Letztes Jahr wollte ich einfach nur einen entspannten Urlaub ohne (Schreib-)Stress 😀. Aber ich finde, die Erlebnisse in diesem schönen Land muss man teilen! Also, los geht’s mit Thailand reloaded!
Die Anreise

Nur leider kann er kein Bier zapfen 🍺. Da dies zum Urlaubsauftakt obligatorisch ist, kommen wir mit ihm heute nicht ins Geschäft! Aber es gibt ja zum Glück auch noch ganz normale Läden, die uns ein Helles verkaufen – jetzt kann der Urlaub beginnen!!! 🏝️☀️✈️

Die neun Stunden Flug nach Peking mit Airchina überstehen wir, auch dank ordentlichem Essen, ganz gut! 😄
Als wir am Tag 2 unserer Reise um 4.30 Uhr in Chinas Hauptstadt ankommen ist es noch stockdunkel und neblig, aber der erste Expresszug in die Stadt fährt sowieso erst um 6.20 Uhr. Außerdem müssen wir uns zunächst durch die Kontrollen am Flughafen durchfragen, wie man aus dem Flughafen rauskommt, ohne ein Visum zu haben. Am Ende müssen wir nur die Immigration passieren, bekommen einen Stempel in den Pass und dürfen bis zu unserem Weiterflug am Nachmittag die Stadt visumsfrei erkunden!
Ich bin ganz aufgeregt – zum ersten Mal betrete ich (außerhalb eines Flughafens) chinesischen Boden! Heute kann ich nur ein bisschen reinschnuppern, aber am Rückweg haben wir 19 Stunden Aufenthalt – da lohnt es sich richtig!
Im Airport-Express und in der U-Bahn läuft alles sehr organisiert, auch wenn man angesichts der vielen Linien schon leicht den Überblick verlieren könnte.

Es sieht aus als ob wir in der U-Bahn die einzigen Europäer sind. Das verstehe ich gar nicht. Ist ein mega praktisches Verkehrsmittel hier, aber wahrscheinlich gehen „wir“ in der großen Masse von Asiaten einfach unter 😅.
Als erstes will ich unbedingt zum „Platz des Himmlischen Friedens“ („Tian’an men-Platz“). Dort kommen wir allerdings nicht einmal in die Nähe des Eingangs zur „Verbotenen Stadt“, weil wir kein Ticket haben, und an diesem Sonntag Morgen um halb acht schon gefühlt Millionen von Leuten in irgendwelchen Schlangen stehen 🙈.
Deswegen gibt’s heute nur einen Blick aus der Ferne.

Weiter geht’s mit der U-Bahn und dann erkunden wir die Stadt ein wenig zu Fuß. Allmählich kommt die Sonne raus und es ist angenehm warm. Abseits der Touristenattraktionen treffen wir nur auf Einheimische und werden schon mal von einem Kind angesprochen, das sich offenbar freut uns Langnasen zu sehen.
Ist alles total entspannt – und leise. Alle fahren mit E-Rollern und E-Autos. Lustig ist, dass die Rollerfahrer direkt ihren Schlafsack dabei haben – oder zumindest so was ähnliches, um sich warm zu halten.

MC Donald‘s gibt’s natürlich auch – vor modernem Gebäude mit chinesischem Turm.

Sehr verlockend 😅, aber wir finden ein noch besseres Restaurant.

Hier gönnen wir uns gedämpfte Teigtaschen zum Frühstück!

Zu meiner Überraschung stelle ich fest, dass der Laubbläser hier in Peking noch keinen Einzug gehalten hat! Lobenswert!

Fahrradfahren hat tatsächlich auch immer noch Tradition – vermehrt mit Leihrädern, die man per App buchen kann.

Und besonders freut es mich noch eine Gruppe im Park anzutreffen, die traditionell Frühsport betreibt, mit Musik 😊!
Am späteren Vormittag geht’s zurück zum Flughafen, und dann weiter nach Bangkok!
Morgens Peking, abends Bangkok
Schon verrückt – nach knapp fünf Stunden Flug kommen wir um 18 Uhr in Bangkok an. Vom Flughafen nehmen wir ein Taxi um in die Innenstadt zu gelangen. Wir sind ja schon erfahren, und wollen uns deswegen erst nicht auf den Fixpreis des Fahrers einlassen, müssen dann aber klein beigeben, da er uns ansonsten mit extra Gebühren fürs Gepäck (das bei uns gerade lächerlich klein ausfällt, mit 10 und 13 kg) und die Benutzung der Schnellstraße droht. Wir wollen am Ende bei 16€ für eine gute halbe Stunde Fahrt nicht zum Diskutieren anfangen und lieber schnell ins Hotel kommen. Dass wir mit der alten Klapperkiste überhaupt ankommen grenzt allerdings an ein Wunder 🙈!
Im Sukhumvit, einem lebhaften Viertel von Bangkok, haben wir uns, wie bereits letztes Jahr, in der Travelodge Sukhumvit 11 eingebucht. Ein gut gelegenes Hotel mit schönem Pool auf dem Dach!
Danach ziehen wir noch kurz los, treffen zwei Freundinnen, die zufällig wie einige andere Freunde gerade in Thailand sind, genießen Tom Yum Suppe mit Riesengarnelen (medium hot brennt doch ordentlich) und dazu ein kühles Chang Bier.

Die Temperatur am Abend ist recht angenehm, nicht so schwül wie es letztes Jahr um die Zeit teilweise war.
Später beobachten wir noch kurz das bunte Treiben – wo irgendwelche Spirituosenstände mitten auf dem Gehweg mit Hingabe aufgebaut werden, oder wo immer irgendjemand einen Anhänger mit Leckereien wie komischen Würsten, rohen Eiern oder auch Insekten durch die Straßen fährt.

In der „Golden Giraffe“, einer Bar nicht weit weg von unserem Hotel, in der wir letztes Jahr schon geniale Livemusik gehört haben, beschließen wir den Abend – diesmal mit einer jungen Band, die tollen Blues-Sound abliefert.

Danach fallen wir glücklich und müde ins Bett.
Bangkok
Erstmal ausschlafen und gemütlich frühstücken. Danach schwimme ich ein paar Runden im Hotelpool im 8. Stock, von dem aus man einen super Blick auf die Stadt hat.

Unser erster Gang führt uns ins „Terminal 21“, einem großen und modernen Shoppingcenter.

Zum Preis von 300 Baht (umgerechnet 8€) kaufen wir je eine SIM-Karte fürs Handy mit Internet Flatrate für bis zu 30 Tage. Jetzt sind wir für unseren Thailand Urlaub gerüstet.
Los geht’s zu Fuß zum „Klong“, dem Kanal, auf dem man super schnell per Boot durch die Stadt kommt.

Wir warten kurze Zeit am „Nana Nua“ Pier, und schon kommt unser Boot angesaust.

Der Standardtarif beträgt 16 Baht, also etwa 45 Cent. Wir müssen einmal auf ein anderes Boot umsteigen, dann geht’s direkt weiter zum „Panfa Leelard“ Pier.
Wir wollen uns von dort nach Chinatown aufmachen.
Erstmal wandern wir zur Riesenschaukel neben dem „Wat Ratchabophit“ Tempel – sieht interessant aus, fungiert leider nicht mehr als Schaukel.

Ohne den Tempel zu besichtigen (sorry – wir haben alle wichtigen Tempel in Bangkok letztes Jahr abgegrast 😉*) machen wir uns auf den Weg zum indischen Viertel, und dann weiter nach Chinatown.
*Tempel werden wir sicherlich auf unserer Reise noch in Chiang Mai besuchen, aber in Bangkok ist erstmal munteres Erkunden der Märkte und Gassen abseits des Touristentrubels angesagt.
Der Kitsch auf dem riesigen Markt in Chinatown ist kaum zu überbieten. Es gibt alles was man sich vorstellen kann, und was niemand braucht, Hauptsache es ist bunt und aus Plastik, wie die tolle Weihnachtsdekoration, die überall feil geboten wird.


Die Straßen sind hier immer thematisch organisiert. Es gibt zum Beispiel die Buddha-Straße, wo man Buddhafiguren in allen Größen und Farben kaufen kann. Dann – als krasser Gegensatz – die Waffengasse, wo man in den Schaufenstern alle möglichen Pistolen und Gewehre zu sehen bekommt. Außerdem Straßen, die sich auf Stoffe spezialisiert haben, andere auf Schmuck, wiederum andere auf Blumen, etc.
Sehr beeindruckend sind die Obi- und ATU-Straßen, wo man sich nur wundern kann, wie die Verkäufer einen Überblick über ihr Sortiment behalten können.


Einfach nur kurios …
Weiter geht’s – zur „Talat Noi“ Street, die viele Leute wegen der Street Art anzieht. Auch ganz lustig, die Ecke.


Genug Kunst gesehen, weiter geht’s. Diesen Kreisverkehr finde ich besonders skurril!

Allmählich dämmert es. Wir sind schon einiges gelaufen, daher schaffen wir es nicht mehr, bis zu dem etwas seltsamen Gebäude namens „Maha Nakhon“ zu wandern, was uns auch noch interessiert hätte.

Vom vielen Laufen bekommen wir Hunger. Am Weg finden wir ein sehr gemütliches Lokal, das „Kwanren Kitchen“ Restaurant, wo wir feines Hühnchencurry und Padthai mit Shrimps essen.

Nach dem Essen orientieren wir uns Richtung „Siam-Center“, um von dort den Skytrain zurück nach Sukhumvit zu nehmen.
Zwischendurch kühlen wir uns im gigantischen Einkaufszentrum „MBK“ ab, wo man auch alles kaufen kann, was das Herz begehrt.

Wir waren letztes Jahr schon dort – damals fand ich es bereits sehr „interessant“, dass neben den Heiligtümern, vor denen Gläubige beten, ein riesiger Weihnachtsbaum stand. Dieses Jahr wird das allerdings noch getoppt! Zusätzlich zur Weihnachtsdekoration haben die noch einen überdimensionalen Hasen auf den Platz gestellt.

Koh Lanta
6 Uhr Aufstehen, 6.30 Uhr Frühstück, 7 Uhr Abfahrt zum Don Mueang Flughafen im Norden der Stadt. In der Früh ist der Verkehr enorm. Gut, dass wir eine Stunde Fahrt eingerechnet haben. Kurz vor 8 Uhr kommen wir an – und stellen fest, dass sich unser Flieger nach Krabi um 20 Minuten verspätet.

Aber alles easy – am Flughafen in Krabi bekommen wir unser Gepäck schnell und die Wege sind kurz.
Von dort aus haben wir einen Minivan nach Koh Lanta gebucht, einer chilligen Insel südlich von Krabi, auf der wir letztes Jahr bereits waren.
Mit der Fähre setzen wir vom Festland über.

Nach etwa einer halben Stunde Fahrt auf der Insel kommen wir an unserer Unterkunft an – dem Lanta Fa Rung Beach Resort.

Wir machen uns gleich auf zum Strand – der „Klong Khong“ Beach ist nur ein paar Meter entfernt.

Wir schlendern ein bisschen über den Strand und genießen die Atmosphäre. Hier beginnt die Saison erst. Überall wird noch rumgeschraubt und es sind nicht allzu viele Leute unterwegs. Trotzdem gibt es genügend Bars und Restaurants, in denen man gemütlich mit Blick aufs Meer sitzen kann.

Im Restaurant unserer Unterkunft essen wir als Nachmittagssnack einen Papayasalat. Ich habe selten etwas so leckeres gegessen – eine Geschmacksexplosion! Und das Hühnchen, das in Pandan-Blättern gebacken ist, ist ebenfalls der Hammer!

Das Meer zieht sich mehr und mehr zurück 🤣 – am späteren Nachmittag ist Ebbe.

Bevor es etwas zu regnen anfängt, finden wir Zuflucht in einer schönen Strandbar.

Nach einem tollen Abendessen mit Thai-Seafood Curry in ausgehöhlter Kokosnuss und Stir-Fried Chicken mit Gemüse müssen wir uns noch sportlich betätigen.

Die Fischerboote im Hintergrund sind wie auf einer Schnur aufgereiht und leuchten grün im Nachthimmel.

In der „Mushroom Bar“, in der wir den Abend beenden, leuchtet auch alles – in grellen Neonfarben.
Zu meiner Freude gibt es einen Billardtisch, wo wir noch ein paar Runden spielen. Ich kann es nicht immer auf die Unebenheiten des Tisches schieben, wenn ich nicht treffe wie geplant, weil der Tisch gar nicht mal so schlecht ist wie der erste Blick vermuten ließ 😄.

Beim Zurücklaufen ist der kleine Auslauf vom Meer, über den wir vorhin einfach drüber hüpfen konnten, wegen der erneut einsetzenden Flut recht breit geworden. Also waten wir durch‘s Wasser und genießen noch die Stimmung auf dem Rückweg am Strand.
Auf Koh Lanta on Tour
Mit einem Roller, den wir für 200 Baht (5,40€) ausgeliehen haben, geht die Tour los, nachdem wir am Strand lecker gefrühstückt haben.

Der Roller ist nicht besonders motorisiert, so dass wir jedes Mal froh sind, wenn wir eine 15-prozentige Steigung schaffen, ohne dass ich absteigen muss 😅.

Erschwerend hinzu kommt, dass man auf der Strecke Richtung Süden immer damit rechnen muss, dass irgendwelche Tierchen auf die Straße springen. Meist sind das Affen. Aber es können auch Warane sein…

Nach gut einer halben Stunde erreichen wir den „Bamboo Beach“, unseren Lieblingsstrand auf Koh Lanta. Fast unbebaut und kaum Leute…
Im Restaurant oberhalb genießen wir den Blick auf den Strand – mit einer leckeren Suppe und einem Frucht-Shake.


Jetzt geht’s aber schnell runter zum Strand!!!

Wir genießen das Wasser (badewannenwarm) in vollen Zügen. Außer uns ist gerade mal eine Handvoll Leute am Strand!

Am Strand treiben sich nicht nur abgemagerte Kühe, sondern auch Affen herum.

Nachdem wir noch eine Cola in der kleinen Strandbar getrunken haben, geht’s ein Stück weiter in den Süden der Insel.
Der „Mu Koh Lanta“ Nationalpark kostet 200 Baht Eintritt, aber es lohnt sich!


Wir machen eine 2 km lange Wanderung über den Nature Trail, der uns ordentlich zum Schwitzen bringt.
Die Fauna und vor allem die Flora sind beeindruckend. Unglaublich wie üppig alles wächst.
Auf unserem Weg werden wir ständig von massiven Zikaden-Lauten begleitet. Wahnsinn – was so kleine Tierchen für einen Lärm machen können 🦗🤣!

Der Strand lädt nochmal zum Baden ein 🏊👙.
Auch hier ist nicht viel los – wir sind einfach noch in der Vorsaison. Nach unserem entspannten Bad im Meer wandern wir zum kleinen Leuchtturm hoch! Der Blick von hier oben ist auch wunderschön!

Jetzt müssen wir uns aber sputen. Die Wolken werden immer dunkler und in der Ferne hört mal ein Donnergrollen.
Wir fahren was das Zeug hält! Plötzlich ist es uns egal welche Tiere möglicherweise aus dem Busch gesprungen kommen 😅. Es fängt schon an zu regnen und auf einem Teil der Strecke steht das Wasser bereits. Wir kommen schließlich gegen 17 Uhr heil in unserer Unterkunft an!
Hier ist der Regen schon vorbeigezogen und wir verbringen noch einen wunderschönen Abend am Strand!


4 Islands
Heute ist eine Tour zu vier Inseln geplant. Mit „Sinthongchai“ Tours geht’s ab dem Pier im Norden von Koh Lanta per Speedboat zu den Inseln weiter im Süden.

Die Crew auf dem Boot scheint gut eingespielt zu sein – sie haben Spaß, und wir auch!

Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichen wir unseren ersten Schnorchelstopp bei Koh Ngai. Ab ins Wasser!

Ich bin ja nicht gerade eine Heldin, was das Schnorcheln anbelangt. Wenn ich den Kopf erstmal unter Wasser habe, macht es mir Spaß und ich könnte ewig rumschnorcheln, aber bis ich mich erstmal überwinde unterzutauchen – da bekomme ich immer eine mittelschwere Krise! Aber diesmal klappt‘s ganz gut 💪.

Es gibt einige hübsche Fischlein zu sehen. Nach einer halben Stunde klettern wir zurück auf‘s Boot.
Nach einem weiteren Schnorchelstopp bei der winzigen Insel Koh Waen fahren wir weiter nach Koh Kradan, wo es Mittagessen am Strand gibt.

Nach dem Essen haben wir noch Zeit zum Schwimmen und natürlich zum Posen 🤣.


Es könnte nicht schöner sein!!! Wir haben heute auch optimales Wetter erwischt.

Als Nächstes geht’s nach Koh Mook, wo wir die „Emerald‘s Cave“ besuchen.

Wir müssen durch die 80 Meter lange, stockdunkle Höhle schwimmen, bis wir am anderen Ende an einem kleinen Strand rauskommen. Verrückt 🙈.
Die Funzel, mit der unsere Tourleiterin voran schwimmt, leuchtet nicht besonders stark, so dass man manchmal nicht sehen kann, wie nah man den Felsen oder der Decke der Höhle ist, und auch keine Idee hat wie weit der Vordermann von einem weg ist. Schon ein bisschen scary 😳. Aber macht echt Spaß!

Auf geht’s zur letzten Etappe – wir fahren noch einmal nach Koh Ngai, wo wir schwimmen können oder ein Bier trinken. Wir entscheiden uns für letzteres 🍻.

Man kann sich nicht sattsehen – die Farben sind unglaublich!!! Und wir entdecken sogar noch ein paar Nashornvögel.

Danach geht’s rasant wieder nach Koh Lanta zurück.

Als wir ankommen, donnert es und am Himmel zeigen sich schwarze Wolken. Es muss hier ziemlich geregnet haben. Davon haben wir zum Glück nichts mitbekommen.

Das Abendessen schmeckt uns heute besonders gut – es war ein anstrengender und wunderschöner Tag!
Mit einem Cocktail am Strand genießen wir den schwülwarmen (letzten) Abend am Klong Khong Beach!

Tschüss Koh Lanta
Leider müssen wir die Insel schon wieder verlassen. Der Abschied fällt uns aber gar nicht so schwer, weil es heute ziemlich bedeckt ist – optimal für einen Reisetag.

Nichts zu machen – um 11.15 Uhr kommt der Minivan, der dann auf der Strecke bis zur Fähre mit Touristen und Gepäck so richtig vollgestopft wird.
Ich werde die tollen Fahrzeuge hier vermissen – gerne auch mal mit Mickey Maus Motiv.

Am Nachmittag kommen wir am „Noppharathara Pier“ nördlich von Krabi an, von wo wir per Schnellboot auf Koh Yao Noi übersetzen wollen.
Da sich das Boot etwas verspätet und wir sowieso noch genügend Zeit haben, spazieren wir ein bisschen am Strand entlang.

Im Hafen tummeln sich die bunt verzierten Longtailboote, die für Thailand so typisch sind.

Die Fahrt nach Koh Yao Noi dauert nur eine halbe Stunde.

Zusammen mit ein paar anderen Urlaubern bekommen wir gleich ein Taxi. Wir sind schnell an unserem Ziel – es sind gerade mal knapp drei Kilometer bis zu unserer Unterkunft. Die Insel ist nicht sehr groß.

Wir haben von unserer Unterkunft eine sehr genaue Wegbeschreibung bekommen, wie man von der Straße zum Bungalow kommt. Als wir den Weg vor Ort sehen, ist uns klar warum. Es scheint etwas abgelegen zu sein.

Jippie – nachdem wir an einem Feld mit Wasserbüffeln und weißen Vögeln vorbei gekommen sind, erreichen wir das Bangmee Homestay, mit eigenem Teich, umrandet von Palmen und Bananenstauden.

Am Abend laufen wir noch in den Ort zum Essen. Zur Sicherheit haben wir eine Taschenlampe dabei, damit wir den Weg zu unserem Bungalow zurück finden 😅.

Früh machen wir uns wieder auf den Rückweg, um auf unserer Terrasse noch die Abendstimmung zu genießen. Von Zirpen und Zwitschern über Gequake und zwischendurch undefinierbaren Lauten ist alles dabei. Ich liebe das! Und es gibt erstaunlich wenig Stechmücken 🦟.
Koh Yao Noi
Da wir es verpasst haben uns rechtzeitig für eine Tour in der Phang Nga Bucht („James Bond Felsen“) anzumelden, ist der Plan, heute einfach per Moped Koh Yao Noi zu erkunden. Aber erst genießen wir noch unser kleines Frühstück, das uns Mr Bangmee auf die Terrasse gebracht hat. Mango & Sticky Rice (im Bananenblatt eingewickelt). Den Roller leiht er uns bis morgen Nachmittag für 300 Baht.

Nach einem zweiten Frühstück im Ort geht’s los. In einer Stunde kommt man locker einmal um die Insel herum. Aber wir wollen natürlich auch ein paar Nebenwege auskundschaften.

Hier gibt es überall Plantagen von Bäumen, aus denen Kautschuk gewonnen wird. Ich hab mal einen Finger in einen solchen Topf, der am Baum hängt, gesteckt, weil ich wissen wollte wie die Masse beschaffen ist. Hat sich angefühlt wie Leim – klebrig und leicht flüssig.

Weiter geht’s auf unserer Erkundungsfahrt. Im Nordosten der Insel ist bei Google Maps ein „Mountain View Point“ erwähnt. Da müssen wir hin, denken wir. Der Weg ist ziemlich interessant – meist recht holprig. Spannend wird es als es steil bergauf und bergab geht, mal mit betonierten schmalen Fahrstreifen auf beiden Seiten, mal unbefestigt.

Zum Glück ist der Weg einigermaßen trocken – bei Matsch wäre es richtig übel hier zu fahren. Unser Roller muss ohnehin schon kämpfen, aber er meistert die Strecke gut! Der versprochene Bergblick ist sehr enttäuschend, so dass wir einfach noch ein Stück weiter fahren, bis die Straße schließlich an einem privaten Gelände (einem Ressort) endet. Plötzlich fängt es zu donnern an, und deswegen begeben wir uns schnell auf den Rückweg – nicht dass es nachher doch noch eine Schlammschlacht gibt…
Nächster Stopp ist an einem Pier, wo man gut sehen kann, wie weit das Wasser bei Ebbe zurückgeht.

Die Häuser am Pier entlang stehen alle auf Stelzen.

Wir kehren in einem kleinen Restaurant ein, trinken Thai Tea mit gezuckerter Kondensmilch und essen (mal wieder) Suppe 😊.
Als Nächstes kommen wir in einen Ort mit „Hornbill View“. So wie wir vorhin keinen Berg gesehen haben, so wenig Nashornvögel sehen wir hier.

Dafür wandern wir ein Stück den Berg hoch und haben einen genialen Blick auf‘s Meer und die unzähligen Inselchen, die aus dem Meer ragen. Das ist sicherlich nicht vergleichbar mit einer Bootsfahrt in der Phang Nga Bucht, aber auch hier bekommt man einen guten Eindruck von dieser faszinierenden Landschaft!

Wieder unten angekommen, fahren wir die Straße direkt am Strand entlang. Da immer noch Ebbe ist, können wir sogar trockenen Fußes zu einer winzigen Insel spazieren.

Was für ein schöner, entspannter Tag!

Das Wetter lädt heute nicht zum Baden ein (obwohl sich das Gewitter wieder verzogen hat), aber langweilig wird es uns auch so nicht 😊.

Ein Stück weiter genießen wir einen Mai Tai in der „Mojito Bar“ und schauen ein paar Jungs und Mädels beim Kicken zu.


Gemütlich rollern wir zur Unterkunft zurück, bis wir später wieder zum Abendessen Richtung „Pasai Beach“ aufbrechen. Wir bemerken, dass das Rücklicht unseres Rollers nicht funktioniert, aber unser Vermieter Mr Bangmee meint „No Problem!“ Okay – dann ist das für uns natürlich auch kein Problem 🤣!

Sonnenaufgang auf Koh Yao Noi, abends Party in Krabi
Mr Bangmee, hat uns den Tipp gegeben, zum Sonnenaufgang an einen der Strände an der Ostküste zu fahren. Also stehen wir um kurz vor 6 Uhr auf. Es ist bereits hell und in 10 Minuten sind wir am Pasai Strand. Eigentlich pünktlich zum Sonnenaufgang um 6.17 Uhr, aber die Sonne versteckt sich etwas hinter den Wolken. Die Stimmung ist dennoch sehr schön.

Wir fahren noch ein Stück weiter zum „Klong Jark Beach“, und dann zum „Tha Kao Beach“.

Wir sind nicht die einzigen, die den Sonnenaufgang sehen möchten. Es lohnt sich aber auch!


Allmählich kämpft sich die Sonne durch die Wolken!
Jetzt haben wir Hunger, aber um diese Uhrzeit ist es gar nicht einfach ein Lokal zu finden, das geöffnet ist. Also drehen wir erstmal noch eine Runde auf der Insel, bis wir schließlich fündig werden.

Wir dürfen noch bis 14.30 Uhr in unserer Unterkunft bleiben, da heute keine anderen Gäste das Bungalow gebucht haben. Das ist natürlich super praktisch!
Wir packen unsere Badesachen und sausen wieder zum Strand. Wir suchen uns einen schönen Platz in der „Mojito Bar“.


Ich muss ewig weit ins Wasser laufen, bis es halbwegs tief genug ist zum Schwimmen. Gefühlt ist das Wasser die ersten 100 Meter maximal knietief 🤣. Ich ändere irgendwann meine Taktik und schwimme auf dem Rücken. Da keine größeren Steine am Boden sind, geht das auch bei niedrigem Wasser super. Allerdings hab ich dabei nicht bedacht, das man sich den Bauch damit ganz schön verbrennen kann 🙈🦀.

Wir essen etwas in der Bar und ich bestelle zum Abschluss noch einen Cocktail – diesmal Piña Colada in einer Kokosnuss. Mega lecker!
Danach wandere ich nochmal eine Runde zum Wasser….

Das Wasser ist einfach herrlich – manchmal schon fast ein bisschen zu warm.
Um 14 Uhr sind wir zurück im Bungalow und packen unsere Sachen. Ein Taxi bringt uns zum Manoh Pier, von wo aus wir ein Schnellboot nach Ao Nang bei Krabi nehmen. Wir kommen am gleichen Hafen an, von dem wir gestartet sind.
Weiter geht’s mit dem Minivan, der uns zum Krabi Seabass Hotel bringt, in dem wir letztes Jahr auch schon übernachtet haben.
Kurz auspacken, kleine Runde im Hotelpool drehen, und ab in die Stadt.

Der Weg führt uns zunächst zu einem Restaurant, wo es eine Mischung aus Hotpot und Running Sushi gibt, dem „Suki Thongchai“. Wie bei unserem Besuch im Vorjahr sind wir die einzigen Gäste. Es ist erstmal nicht ganz einfach das Konzept zu verstehen, aber dann ist es der Hammer.

Man bekommt einen zweigeteilten Topf mit zwei unterschiedlichen Suppen, die immer warm gehalten werden. Dann sucht man sich vom Fließband aus, was man in der Brühe garen möchte. Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Nudeln in allen Farben und Formen, und ganz viele undefinierbare Dinge. Fast alles, was wir uns trauen zu probieren, schmeckt fantastisch. Die Suppe bekommt immer mehr Geschmack, und wird auch wieder aufgefüllt, wenn man möchte. Irgendwann können wir nicht mehr, auch wenn es Spaß machen würde noch mehr auszuprobieren. Am Ende zahlen wir (inklusive Getränken) gerade mal umgerechnet 17€. Ist für ein solches Wahnsinnsessen günstig, auch wenn man für ein normales Thai-Essen natürlich noch viel weniger bezahlen würde.
Weil‘s so schön ist, eine kleine Auswahl im Schnelldurchlauf:
Direkt auf dem Platz beim Restaurant findet zufällig ein Markt statt, an dem es auch allerlei zu bestaunen gibt. Wir schlendern ein bisschen umher und suchen dann die „Buffalo Bar“, die wir letztes Mal so urig fanden. Leider geschlossen.
Glücklicherweise ist dies nicht die einzige Bar, die wir kennen 😅. Und so landen wir in der „Hang Out“ Bar, wo es Live Musik gibt. (Dass aus unserem Besuch in der Bar am nächsten Tag ein Hangover wird, ahnen wir zu dem Zeitpunkt noch nicht 🤣!)

Wir bestellen Cocktails und freuen uns über die tolle Stimme des Sängers und seine Gitarrenkünste. Im Lokal sind gerade mal zwei Tische besetzt.
Ein Gast am anderen Tisch äußert einen Musikwunsch, der gleich erfüllt wird, und wir werden dann auch vom Sänger gefragt ob wir etwas bestimmtes hören wollen. Uns fällt der Titel unseres thailändischen Lieblingssongs nicht ein, aber wir singen kurz den Refrain vor, den man sich leicht merken kann: Du du du … Und schon fängt die Band an das Lied zu spielen. Als wir dann noch gefragt werden woher wir kommen und der Sänger „Wind of Change“ von den Scorpions als letztes Lied des Abends zum besten gibt, sind wir platt.
Ein älterer Thai vom Nebentisch ist offenbar so erfreut, dass wir ein Lied aus seinem Land kennen, dass er uns spontan ein Bier spendiert. Kurz darauf verlässt er mit seinen Leuten das Lokal.
Wir bleiben noch, da wir sehen, dass sich schon eine andere Band vorbereitet, und bestellen Cocktail Nummer 2. Den können wir jedoch nicht mehr austrinken, da der Typ von vorhin zurückgekehrt ist und uns „zwingt“ mit ihm mitzukommen. Er schleift uns eine Bar weiter („Cassette“), wo es ebenfalls Live Musik gibt. Eine rockigere und größere Band mit einer unglaublichen Sängerin. Ein Energiebündel mit Hammerstimme! Dort werden wir von unserem neuen Thai-Freund, der offenbar irgendwas zum Feiern hat (leider wissen wir nicht was, weil er kein Englisch spricht 😅), auf drei bis fünf weitere Bier eingeladen und zum Tanzen motiviert. Die jungen Thais vom Nebentisch machen gleich mit und wir dürfen uns auch von dieser Band unseren Du Du Song wünschen.
Wir werden immer wieder animiert weiter zu tanzen, wenn wir uns mal hinsetzen wollen. Und unser edler Spender fragt uns immer wieder „Are you happy?“ Na klar sind wir das!!! Alle sind super nett (die jüngeren Thais können auch ein bisschen Englisch) und freuen sich mit uns, dass das so ein geiler Abend ist mit einer absolut tollen Band.
Was für ein Zufall – dass die „Buffalo Bar“ zu war und wir in den anderen Bars gelandet sind!
Als die Band aufhört zu spielen, wandern wir beschwingt zum Hotel zurück.
Ab in den Norden – Chiang Rai
Heute Früh geht’s schon weiter. Mit dem Flugzeug in knapp zwei Stunden von Krabi nach Chiang Mai.

Als wir von Krabi abfliegen haben wir einen guten Blick auf die umliegenden Berge. Wir sehen sogar den „Tiger Cave Tempel“, wo wir letztes Jahr den schweißtreibenden Aufstieg über die 1267 Stufen gemeistert haben. Auch ein lohnendes Ausflugsziel.
Von Chiang Mai geht’s direkt zum Busterminal 3, um weiter nach Chiang Rai in den Nordosten des Landes zu fahren. Nach 3 1/2 Stunden sind wir dort.
Wir checken in Gita‘s House ein, einer sehr schönen Unterkunft nicht weit vom Stadtzentrum gelegen, die von dem Jahrhunderthochwasser vor ein paar Wochen auch stark betroffen war. Inzwischen ist alles wieder repariert und in Ordnung gebracht.
Zum Abendessen gehen wir in das „Chompor Restaurant“, wo wir auf einer Dachterrasse nordthailändische Köstlichkeiten probieren. Hier gibt es viel Schweinefleisch, was man im südlichen Teil des Landes, der stark muslimisch geprägt ist, eher weniger bekommt.
Da das Lichterfest ansteht, gibt es bereits vereinzelt Feuerwerke am Nachthimmel über Chiang Rai.
Danach schlendern wir ein bisschen durch die Innenstadt.
Wir haben Glück, genau um 21 Uhr am „Clock Tower“ zu sein, der an sich schon beeindruckend ist (inmitten eines Kreisverkehrs), der aber bei musikalischer Umrahmung und farbenfreudiger Beleuchtung zur vollen Stunde erst so richtig zur Geltung kommt!
Weiter geht’s zum Nachtmarkt – es gibt viele Stände, wo Krimskrams verkauft wird, und unzählige Essensstände auf zwei großen Plätzen mit Bühne – einer eher touristisch, einer mehr für die Einheimischen. Riecht alles sehr lecker, aber da wir bereits gegessen haben, trinken wir nur noch ein Bier und hören der Live-Musik zu.

Für unseren ersten Tag in Chiang Rai haben wir eine Tour zu den sieben Highlights der Region gebucht. In einem komfortablen Minivan geht’s mit einer kleinen Gruppe erstmal zum „Wat Rong Kun“, dem Weißen Tempel. Der Tempel ist schon der absolute Wahnsinn – völlig irre, was der Erbauer bzw. Künstler Chalermchai Kositpipat seit 1997 erschaffen hat.

Die Philosophie des Tempels beruht auf dem Buddhismus, beinhaltet aber auch viele andere Elemente – von Dämonen über Abbildungen von internationalen Stars wie Elvis, Superman oder die Minions als Wandmalereien in einem Tempelgebäude, in dem man leider nicht fotografieren darf. Völlig skurril und faszinierend gleichzeitig.

An der Tempelanlage wird noch immer gebaut – das Kunstwerk ist noch nicht vollendet.


Die Stunde, die wir Zeit haben um den Tempel zu erkunden, geht schnell vorbei – man kann sich kaum an der kunstvollen Gestaltung der einzelnen Elemente sattsehen.


Ganz geflasht geht’s weiter zum nächsten Highlight, dem „Wat Rong Suea Ten“ Tempel, dem Blauen Tempel.

Dieser ist nicht minder beeindruckend. Vor allem wenn man erfährt, dass dieser Tempel 2005 von Schülern/Lehrlingen des Erbauers des Weißen Tempels gestaltet wurde.



Und weiter geht unsere Tour – zum „Baandam Museum“, dem Schwarzen Haus, des bekannten thailändischen Künstlers Thawan Duchanee. Dieser wiederum (inzwischen verstorben) war ein Freund von Mr. Kositpipat und hatte ihn zum Bau des Weißem Tempels inspiriert.

Das Museum beinhaltet eine Vielzahl an unterschiedlichen Häusern (hauptsächlich in schwarz) mit interessanten, teils skurrilen Exponaten. Bilder, Tierpräparate, überdimensionale Trommeln und Gongs, Gebrauchsgegenstände aus Holz in Penisform (sehr beliebt in Thailand 🤣), aber auch sehr aufwändige und schöne Schnitzarbeiten auf riesigen Teakholztüren.



Der Garten ist wunderschön angelegt – weitläufig und mit traditionellen sowie modernen Elementen. Auch wenn man nicht zwingend alle Aspekte dieses Museums für gut befinden mag, lohnt sich ein Besuch zumindest für Kunstinteressierte auf jeden Fall.
Das nächste „Highlight“ ist auch nicht ganz unumstritten – das Dorf des „Karen Longneck“ Volkes. 140 Leute wohnen in einer Art Freilichtmuseum mit Verkaufsständen. Tradition dieser Volksgruppe ist es, dass sich die Frauen (schon ab dem Kindesalter) den Hals mit goldenen Stahlringen „verschönern“ und verlängern lassen. Die Teile sind recht schwer, und man kann sich nicht vorstellen, wie jemand das sein Leben lang 24 Stunden am Tag tragen kann. Teilweise tragen sie an den Beinen auch noch solche Ringe.

Die Frauen zeigen ihre Webarbeiten und machen den Eindruck stolz auf ihren Körperschmuck und ihre Arbeit zu sein.
Etwas befremdlich ist es dennoch, wenn man durch das Dorf spaziert, wo die Leute in einfachsten Verhältnissen in Bambushütten leben.

Andererseits ist der Eintritt und der Erlös aus dem Verkauf von Schals, Tüchern und anderen Souvenirs eine wichtige Einnahmequelle für die Familien.
Nachdem wir das Dorf mit gemischten Gefühlen hinter uns lassen, besuchen wir die Teeplantage „Choui Fong“. Hier dürfen wir verschiedene Sorten des Grünen Tees probieren, der vor Ort angebaut und verarbeitet wird.

Danach fahren wir zum „Golden Triangle“, dem Dreiländereck aus Thailand, Myanmar und Laos.
Hier wurde in großem Stil Opiumhandel betrieben. Wir besichtigen das dazugehörige Museum, bevor wir bei einem Spaziergang durch den Ort einen genaueren Blick auf das Flussdelta werfen können.

Unglaublich – auf der laotischen Seite hat China eine Art Las Vegas aus dem Boden gestampft.






Was für ein Tag – und er ist noch nicht zu Ende! Eine Stunde fahren wir bis Chiang Rai zurück. Dort lässt uns der Fahrer direkt am „Night Bazaar“ raus.


Für gerade mal 120 Baht (etwa 3,20€) bekommen wir einen mit Kohle beheizten Suppentopf. Dazu zweierlei Fleisch, Gemüse und Reisnudeln. Do-it-yourself Hot Pot vom allerfeinsten 😊!
Dann noch ein bisschen Live-Musik anhören und ab ins Bett.
Umgebung von Chiang Rai
Heute sind wir wieder autark unterwegs. Mit einem Vespa-Roller, der nach spontaner Reparatur der Bremse auch eine sichere Fahrt verspricht 😅.

Erstes Ziel ist der „Khun Korn“ Wasserfall. Die Strecke führt an riesigen Bananenstauden und blühenden Bäumen vorbei, bis in einen Nationalpark, wo sich jeder bei der Einfahrt registrieren lassen muss.

Um zum Wasserfall zu gelangen, läuft man 1,4 Kilometer ab dem Parkplatz. Auf dem Weg bestaunen wir die überdimensionalen Pflanzen, allen voran die Bambusstauden.


Der Wasserfall ist schön, aber er lädt uns nicht zum Baden ein. Die Gischt spritzt ziemlich und der Bereich wo man ins Wasser gehen könnte sieht recht aufgewühlt aus. Also genießen wir nur den Anblick und wandern gemütlich zum Parkplatz zurück.
Schon bei der Hinfahrt haben wir ein kleines Restaurant direkt am Fluss entdeckt.

Hier essen wir eine Kleinigkeit zu Mittag – Papayasalat und Fried Rice. Das geht immer!

Wir wollen mal noch nach einem Elefantenreservat in der Nähe von Chiang Rai schauen. Das „Elephant Valley Thailand“ klingt vernünftig, aber ist offenbar schon länger geschlossen. Der Eingang ist total zugewuchert.
Wir fahren direkt weiter zum „Singha Park“, der nach der Biersorte benannt ist. Eine riesige grüne Anlage mit Seen, schönen Blumen, Restaurants und einer Sportanlage (mit Kletterwand und Zip-Line). Kurioserweise ist fast nichts los. Aber auf einer großen Wiese wird eifrig am Aufbau für ein demnächst stattfindendes Festival gearbeitet.

Es gibt auch eine Art Beachbar, die riesig ist und wo man sich gut vorstellen kann, einen Cocktail zu schlürfen. Auch hier sind keine Gäste da – dafür ein paar gelangweilte Thais an der Bar. Gnädigerweise bemüht sich eine Dame uns zwei Dosen Singha Light zu verkaufen. Ich glaube, die müssen sich alle erstmal warmlaufen – so am Anfang der Saison 😅.
Abschließend folgen wir einer Empfehlung unseres Gastgebers und fahren zum Markt in der „Maefarloung Alley“ in Chiang Rai.
Es gibt viel Interessantes zu sehen.




Außerdem findet man Spielzeug, Kleidung, Schießstände und Musik auf einer großen Bühne. Was es allerdings nicht gibt sind Ausländer wie wir. Offensichtlich war das ein echter Geheimtipp 👍.
Wir stellen den Roller in der Unterkunft ab und machen uns wieder auf zum Nachtmarkt. Heute gönnen wir uns nochmal Tom Yam Suppe und Langusten.

Da die Langusten mit Soße kommen, bringt uns der Typ vom Essensstand Einweghandschuhe zum Auslösen des Fleischs, damit die Sauerei nicht noch größer wird als sie ohnehin schon ist 🤣.

Ein letztes Mal lassen wir die Atmosphäre des Nachtmarkts auf uns wirken, bevor wir den 20-minütigen Rückweg zu Gita‘s House antreten. Inzwischen finden wir den Weg ohne Navi. Und was auch in Thailand so toll ist – selbst in dunklen Gassen muss man sich hier keinen Kopf machen, ob an der nächsten Ecke jemand lauert, der einen überfallen will. Das gibt es bestimmt vereinzelt auch, aber generell kann man sich hier sehr sicher fühlen.
Chiang Mai
Von der eher beschaulichen Stadt Chiang Rai geht’s nun nach Chiang Mai.
Gegen 13 Uhr kommen wir mit dem Bus an und checken im Rom Po Boutique Hotel ein (der Name verspricht etwas mehr als die Unterkunft schließlich hergibt – aber ist ok; die Lage ist der Hammer, sehr zentral und trotzdem ruhig). Uns bleibt der ganze Nachmittag um in der Stadt, die mitten in den Vorbereitungen für das große Lichterfest „Loy Kratong“ steckt, herumzubummeln.

Hier sind die Spuren der verheerenden Hochwasser von August/September und Oktober teils noch zu sehen, aber es ist dennoch erstaunlich, wie auch hier alles wieder hergerichtet wurde.

Am Mae Nam Ping Fluss entlang, auf den Brücken und in der Innenstadt werden überall noch Lampions aufgehängt, Lichterketten montiert und vor allem die unzähligen Bötchen aus Blumenschmuck, Maiscrackern und ähnlichem mit Kerzen gebastelt, die überall zum Kauf angeboten werden.

Schon am Vorabend des eigentlichen Festtags ist viel los! Und alles leuchtet.


Die Straße, in der morgen der Festumzug stattfinden wird, ist besonders prächtig. Hier ist die Hölle los – heute dürfen alle noch mit ihren Autos und Rollern fahren, und teilen sich die Straße mit Tausenden von Leuten, die alle vor den beleuchteten Toren Fotos machen wollen. Es ist einfach nur lustig den anderen beim Posen zuzuschauen – die Asiaten haben ein spezielles Talent dafür 👍!
Vom vielen Staunen bekommen wir Hunger.


Auf der Bühne spielt eine Band aus jungen Musikern, die mal wieder richtig Klasse ist. Und die Mädels haben tolle Moves drauf.

Eigentlich wäre jetzt eine Fußmassage angenehm, aber keine Zeit – ich will ja auch noch einen Krathong zu Wasser lassen.

Elefanten, Wasser & noch mehr Lichter
Wenn ich schon in Nord-Thailand bin, will ich unbedingt einmal ein Elefantencamp besuchen. Nach COVID-19 und jüngst nach der Flutkatastrophe wurden einige Camps geschlossen bzw. müssen sehr ums Überleben kämpfen. Wir suchen uns die Organisation „Pon Elephant Thailand“ aus und buchen eine Tour in einer kleinen Gruppe.
Mit dem Minivan fahren wir ca. 1 1/2 Stunden Richtung Westen. Wenn es nach unserem Fahrer gegangen wäre, wären wir wohl schon in einer Stunde dort gewesen, aber das ein oder andere Fahrzeug hat unseren Helldriver zum Glück etwas ausgebremst.
Kurz vor unserem Ziel im Mae Wang Nationalpark muss der Van noch einen steilen, unbefestigten Weg hinunter fahren, aber auch das überstehen wir.
Eine kurze Wanderung mit Flussüberquerung über eine halbfertige Bambusbrücke führt uns zu unserem ersten kleinen Ziel, dem „Mae Wang“ Wasserfall.

Dort erzählt uns unser Guide Noi in wirklich gutem Englisch ein bisschen etwas über sein Volk, den Buddhismus, und natürlich über die Elefanten, auf die wir uns alle sehr freuen.

Ein Stück weiter kommen wir bereits an eine von vier Stationen, an denen wir die Dickhäuter bestaunen dürfen.
Eine Gruppe Elefanten (alles Damen) im Alter von bis zu 57 Jahren baden am Fluss, und wir dürfen mitmachen.

Wir bekommen Becher, mit denen wir Wasser schöpfen und die Elefanten nassspritzen dürfen. Und die revanchieren sich prompt mit einer kräftigen Dusche aus ihrem Rüssel.

Macht total Spaß – und ist eine angenehme Erfrischung! Am Ende bin ich klatschnass.
Nach dem anstrengenden Bad gibt’s noch etwas Zuckerrohr, das wir den Elefanten verfüttern können.
Als Nächstes dürfen wir eine kleine Familie mit einem 5-wöchigen Elefantenbaby besuchen. Unglaublich süß!

Die Elefantenführer („Mahouts“) und besonders die Mama und die 9-jährige Schwester passen gut auf, dass niemand der Kleinen zu nahe kommt.
Die Großen fressen gerade Stämme von Bananenpflanzen. Das Baby bevorzugt noch Mamas Milch. Es ist schön die Elefanten in etwas Entfernung zu beobachten.
Bei der dritten Station geht’s wieder näher ran. Das jüngste Tier hier ist zwei Jahre alt.




Aber jetzt…

Wir kommen schon zur letzten kleinen Gruppe von Elefanten – eine Mama und ihr 8-Monate altes Baby – da dürfen wir nur über das Geländer hinweg füttern, da das Kleine wohl manchmal etwas stürmisch ist.

Danach müssen wir uns leider wieder von diesen schönen Tieren verabschieden.
Unser Ausflug ist jedoch noch nicht zu Ende
Bambus-Rafting steht zum Abschluss auf dem Programm! Wir selber müssen allerdings nichts tun, außer ruhig auf dem Floß sitzen und die Fahrt zu genießen.

Am Fluss sieht man häufig in ein paar Metern Höhe Fetzen an den Bäumen und Sträuchern hängen – da kann man sich in etwa ausmalen, wie hoch das Wasser noch vor ein paar Wochen hier stand!

Rechtzeitig zum Höhepunkt des Lichterfests sind wir zurück in Chiang Mai. Frisch geduscht und schick gemacht geht’s los.

Wir schauen uns einen Teil des Festumzugs an, wo Gruppen mit kunstvoll gefertigten Wägen durch die Prachtstraße ziehen.

Zwischen den Wägen geben Musikgruppen ihr Bestes. Da wir Hunger haben und der Umzug sicher eine ganze Weile dauert, warten wir nicht alle Gruppen ab. Dafür kämpfen wir uns durch die Masse zum Nachtmarkt und später zum Fluss vor. Auf dem Weg kommen wir an zahlreichen Ständen vorbei, die zum Teil sehr kunstvolle Bötchen gefertigt haben.


Am Himmel sind viele Feuerwerke zu bewundern und immer wieder steigen Himmelslaternen hoch, obwohl beides eigentlich verboten ist 😅. Das besagt zumindest dieses Schild!


Mit einem Cocktail und Leute beobachten an der prachtvoll beleuchteten Straße geht mal wieder ein Wahnsinnstag zu Ende 😍.
Back to Bangkok
Wir stellen zum zweiten Mal fest, dass es nicht funktioniert, in Thailand am Vorabend im Hotel ein Taxi für den nächsten Morgen zu bestellen.
Selbst wenn man in der Früh nochmal nachfragt, klappt das oft nur schleppend. Wir sollten eigentlich um 8 Uhr am Busbahnhof sein, aber das Taxi kommt erst um diese Zeit. Mit dem garantiert langsamsten Taxifahrer von Chiang Mai kommen wir schließlich um 8.20 Uhr an. Glücklicherweise finden wir schnell den Check-In Schalter und unseren Bus, der uns in knapp 11 Stunden nach Bangkok bringen soll.
Unser Bus ist nicht ganz so fancy wie dieser, aber recht bequem.

Wir fahren an unzähligen Reisfeldern vorbei, und zwischendurch wird es sogar ein bisschen gebirgig. Auf halber Strecke machen wir eine Pause. An einer Raststation, wo ein kleiner Adler am Fenster sitzt (angebunden), eine Katze neben der Kasse auf der Theke liegt und ein Hund auf der Toilette schläft, bekommen wir kostenloses Mittagessen.
Pünktlich um 19.30 Uhr kommen wir an dem gigantischen Busbahnhof „Mochit“ im Norden von Bangkok an. Es gibt über 80 Plattformen.
Von dort fahren wir mit dem Taxi nach Sukhumvit, wo wir wieder in der Travelodge Sukhumvit 11 gebucht haben. Im Hotel stehen auch noch unsere Sachen, die wir für unseren Heimflug deponiert haben.
Am Abend ziehen wir nochmal los. Wir wollen wenigstens in Bangkok auch noch einen Nachtmarkt besuchen. Leider ist es schon spät und deswegen können wir nicht allzu weit fahren. Wir nehmen die Metro bis Phraya Thai. Der „The One Ratchada“ Nachtmarkt ist nicht weit weg, ein relativ neuer Markt mit netten Leuten, die uns auch um 23 Uhr noch was zu essen verkaufen. Um diese Zeit ist jedoch nicht mehr viel los.

Als wir um Mitternacht wieder zur Metrostation zurückkehren, ist diese geschlossen. Also nehmen wir ein Tuk Tuk, um nach Sukhumvit zurückzukehren. Die sind meist etwas teurer als Taxis, aber wenigstens einmal damit fahren gehört auch zu einem Bangkok Aufenthalt dazu 😊.

Am nächsten Morgen schlafen wir aus. Nach dem Frühstück gönne ich mir eine Maniküre. Um 12 Uhr checken wir aus dem Hotel aus und lassen unser Gepäck dort. Unser Flug geht erst morgen um 1.30 Uhr. Wir haben also noch den ganzen Tag in Bangkok, werden am Abend zum Hotel zurückkommen und von dort zum Flughafen fahren.
Unsere heutige Tour führt uns Richtung MBK Einkaufszentrum.
Mit dem Skytrain fahren wir zum Siam Center. Immer wieder toll, wie einfach man hier von A nach B kommt.

Da das Wetter nicht so verheißungsvoll aussieht, statten wir zunächst dem Bangkok Arts & Cultural Center (BACC) einen Besuch ab.

Ins BACC führte uns schon letztes Jahr unser Weg – in diese inspirierende Oase der Ruhe und Kunst mit regelmäßig wechselnden Ausstellungen über mehrere Etagen. Diesmal liegt der Fokus auf Aquarell Malerei.
Heute ist doch einiges los, vermutlich da Sonntag ist und sich auch einige Thais die kostenlose Ausstellung anschauen. Es gibt einige witzige Installationen, die zum Fotografieren anregen, manche auch zum Nachdenken.


Mittlerweile hat es stark angefangen zu regnen. Wir warten ab bis es etwas heller wird und springen rüber zum MBK, wo wir bei „Ali’s Longest Grill“ zu Mittag essen und danach ein bisschen herumbummeln.
Frisch gestärkt fahren wir ein Stück mit der Bahn und laufen dann zum „Baiyoke Tower 2“, dem dritthöchsten Gebäude Thailands, mit 304 Metern (ohne Antenne). Der Turm beinhaltet auch ein Hotel, ein Restaurant und eine Rooftop Bar.

Wir haben herausgefunden, dass man für umgerechnet 12 € im 19. Stock ein Ticket kaufen kann, um in den 77. Stock zu fahren, von wo aus man einen genialen Blick über die Stadt hat. Außerdem ist ein Getränk in der Bar im 83. Stock enthalten und man kann noch die Treppe ein Stockwerk höher gehen, wo es eine rotierende Aussichtsplattform gibt. Die ist der Hammer!

Wir wollen uns die Aussicht auch bei Nacht nicht entgehen lassen, und deswegen bleiben wir auf ein zweites Getränk in der Bar, um nach Sonnenuntergang nochmal auf die Aussichtsplattform im 84. Stock zu gehen. Wirklich beeindruckend, der Blick auf diese Megacity.

Zurück nach Sukhumvit ist es gar nicht so weit. Deswegen beschließen wir zu Fuß zu gehen. Wir kommen am Central World Einkaufszentrum vorbei, genießen kurz die Abkühlung durch die Klimaanlage im Inneren, und schlendern dann über den Weihnachtsmarkt 😅🎄.

Vor kitschiger Kulisse spielt eine Liveband und zu unserer Überraschung ist das der erste Markt, wo wir Insekten, Würmer und Skorpione sehen, die zum Verzehr angeboten werden.

Ohne uns von diesem kulinarischen Angebot verlocken zu lassen, wandern wir weiter und sammeln letzte Eindrücke dieser interessanten Stadt mit ihren vielen Gegensätzen.

So manches ist hier mit einem Augenzwinkern zu betrachten.

Und dann sieht man noch so etwas.

Auch wenn ein Aufenthalt in Bangkok anstrengend ist, finde ich die Stadt immer wieder faszinierend.
Von der einen Megacity in die nächste – Peking
Unser nächtlicher Flug von Bangkok kommt um 7.30 Uhr in Peking an. Die Sonne scheint, aber frühmorgens hat es -2 Grad! Ein paar Stunden vorher haben wir noch bei über 30 Grad geschwitzt.
Heute ist nicht viel los am Flughafen, und so kommen wir zügig durch die Immigration (und passieren auch den Körpertemperaturscanner ohne Probleme). Nach einem Kaffee, der wichtig ist, weil wir im Flieger höchstens drei Stunden Schlaf hatten, fahren wir etwas übermüdet mit dem Airport Capital Express in die Stadt.
Diesmal sind wir besser vorbereitet. Für den „Tian’an men-Platz“ haben im Vorfeld online Karten reserviert (à 5 €). Mit diesem Ticket und dem Reisepass kommen wir schließlich ganz „einfach“ auf den Platz, nachdem man ein paar Kontrollposten passiert hat und unsere Taschen genau unter die Lupe genommen werden. Unser „Alpencross 2021“ Handtuch weckt großes Interesse – könnte es ja eine Flagge einer antikommunistischen Vereinigung sein, die wir auf dem Platz des Himmlischen Friedens hissen wollen. Wir versuchen das aufklären, und als auch noch Wechselunterwäsche zum Vorschein kommt, glauben uns die eifrigen Beamten, dass wir keine Revolutionäre, sondern nur Touristen auf der Durchreise sind. Ist wirklich unglaublich hier, mit welchem Aufgebot an Überwachungsbeamten, Kameras etc. gearbeitet wird.
Jetzt freuen wir uns aber erstmal, endlich auf dem riesigen Platz zu stehen, bei strahlend blauem Himmel und wenig Leuten!


Es könnte nur ein bisschen wärmer sein.

Wir umlaufen die große Säule neben dem Mao Mausoleum, welches heute (Montag) wie auch das National Museum of China und der Himmelstempel geschlossen hat.
Noch einmal geht es an dem bekannten Gebäude am Eingang zur „Verbotenen Stadt“ vorbei.

Danach erkunden wir die Umgebung – in die Verbotene Stadt selbst gehen wir nicht.

Wir spazieren an kleinen Läden vorbei und bekommen einen Einblick in die Hutongs, die alten Häuser der Stadt, die zum Großteil inzwischen leider verschwunden sind oder neu aufgebaut wurden.
Die Leihfahrradeinsammler sehen wir auch ein paar Mal 😅.

Beeindruckend sind immer wieder die riesigen und hochauflösenden Videoleinwände, wie hier in einer Fußgängerzone.

In dem Lokal, das wir an unserem ersten Tag in Peking bereits entdeckt haben, essen wir wieder leckere Teigtaschen und wärmen uns mit einem Tässchen (kostenlosem) Tee auf.

Inzwischen habe ich (dank meiner Grundkenntnisse in Chinesisch und vor allem dank Alipay) auf einem Markt auch eine kuschelige Mütze erstanden. Ist doch gleich viel angenehmer!

Wir sind jetzt auf der Rückseite der Verbotenen Stadt und wandern den Hügel im „Jin Shan Park“ hoch! Hier gibt es tolle kleine Tempel und Pagoden und man hat einen guten Blick über die Stadt.

Jeder Park kostet hier Eintritt – aber die Gebühr von 25 bis 50 Cent pro Person ist überschaubar 😅.


Danach laufen wir weiter zum „Beihai Park“. Sehr idyllisch!
Wir umrunden den See, beobachten Enten mit einem besonderen Federkleid und staunen über die vielen Chinesinnen, die sich traditionelle Kostüme ausgeliehen haben und für Fotos posieren. Was sonst? 🤣


Es ist wirklich schön hier, aber allmählich tun uns die Füße weh und gegen Abend wird es zudem noch kühler. So langsam wollen wir uns deswegen auf den Rückweg machen.

Mit einem letzen Blick auf eine Stupa auf einem anderen Hügel verlassen wir den Park und suchen den Weg zur nächsten Metrostation. Das ist gar nicht so einfach, ohne Google Maps, was selbst dann nicht funktioniert, wenn man ein Auslandsdatenpaket für’s Internet gebucht hat, weil man die App in China nicht nutzen kann (ebenso sowie WhatsApp). Ein abfotografierter Stadtplan und der natürliche Orientierungssinn helfen uns 💡!
Auf dem Weg machen wir noch Halt in einem typischen kleinen Lokal (mit wenig Charme, aber einer professionell ausgestatteten Küche, die man auf einem Bildschirm sieht, und wo man auch der Köchin bei ihrer Arbeit zusehen kann). Auch hier hilft es, wenn man ein wenig die Sprache beherrscht, so dass man bekommt, was man möchte, ohne nur auf ein Foto zeigen zu können 🤣. Wir essen je einen großen Teller Suppe, natürlich mit Stäbchen, was nicht immer einfach ist, wenn man die langen Nudeln erst einmal entwirren muss. Die Suppe tut gut!
Leider hat der „Lama Tempel“, zu dem wir anschließend per Metro fahren und der uns auch noch interessiert hätte, schon um 16 Uhr seine Pforten geschlossen. Wir können gerade noch einen Blick durch das Tor werfen. Einen Besuch des Tempels müssen wir uns dann wohl für‘s nächste Mal vormerken.

Am Ende streifen wir noch durch einen mit kleinen Läden ausgestatteten Hutong, bevor wir mit dem AirPort Express wieder zurück zum Flughafen fahren.
Unser Flug geht erst am frühen Morgen, und so suchen wir uns am Flughafen noch ein Plätzchen, wo wir ein Nickerchen machen können, bevor es zurück nach Hause geht. 11 Stunden Flug von Peking nach München liegen vor uns. Aber nachdem wir inzwischen etwas übermüdet sind, schlafen wir im Flugzeug die meiste Zeit ziemlich gut und die Zeit vergeht schnell!

Das Allgäu empfängt uns schließlich mit 8 Grad und Regen. Nicht schön! Da hilft es nur Urlaubsbilder anzuschauen und an die tolle Reise zurückzudenken 😊😍☀️!