Fastenzeit – 2022

Auch wenn momentan andere Themen im Fokus stehen, die uns alle sehr bewegen, möchte ich doch die Fastenzeit zum Anlass zu nehmen wieder einmal über meine Essensgewohnheiten nachzudenken und vielleicht ein paar neue Ideen für eine abwechslungsreichere Küche zu bekommen.

Vegan hatte ich schon mal ausprobiert – das war spannend, meistens ziemlich lecker, aber manchmal nicht ganz einfach, vor allem wenn man außer Haus essen gehen wollte. Das Allgäu ist (noch) nicht besonders auf vegetarische, geschweige denn vegane Küche ausgerichtet.

Diesmal wird die „Diät“ nicht ganz so strikt, dafür teile ich meine besten Rezepte hier auf dem Blog. Das Motto lautet: Ausgewogene Ernährung mit wenig Fleisch, kurz gesagt:

Veggie²-Vegan-Fi-Fl

Fünf Wochentage – an zwei Tagen vegetarisch, an einem Tag vegan, an einem Tag Fisch (die Omega-3 Fettsäuren kommen bisher oft viel zu kurz) und an einem Tag Fleisch. Das sollte doch zu schaffen sein.

Aschermittwoch, 2. März:

VEGETARISCH – was sonst!

(Ok, für mich als quasi praktizierende Katholikin wäre Fisch auch drin gewesen 😉 )

Den Auftakt zur diesjährigen Fastenzeit verbringen wir mittags bei einer schönen Portion Kässpatzen mit grünem Salat im Flugplatzcafé Durach www.flugplatzcafe-durach.de, unserem Stammlokal mit Blick in die Berge.

Zum Abendessen zuhause gibt’s:

Veggie-Burger mit Pommes

Die Grundlage für die Patties sind Kidney-Bohnen – am Ende sehen die Dinger aus wie „echte“ Burger-Patties – und schmecken ebenso gut.

Zutaten (für vier große Patties):

  • 1 Dose Kichererbsen (400g)
  • 1 Zwiebel, klein gehackt
  • 100 g Käse gerieben (ich hab einfach allen möglichen Käse genommen, den ich noch da hatte bzw. der weg musste 😉 : geriebenen Mozzarella, einen Rest Käseaufschnitt kleingerupft und etwas Weichkäse in Stückchen)
  • 100 g Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • Salz und Pfeffer (und ich mag immer noch gern Cayenne-Pfeffer für ein bisschen Schärfe)
  • etwas Mehl (für die Hände zum Patty formen)
  • Pflanzenöl

Weitere Zutaten für den Burgergenuss:

  • Burgerbrötchen (ich nehme gerne dunkle aus Malzteig – die sind nicht so bröselig wie die normalen Burger Buns)
  • Pommes Frites
  • Salatblätter
  • Tomatenscheiben
  • Essiggurkenscheiben
  • Käsescheiben
  • Ketchup, Burgersoße, Senf – nach Belieben

Während die Pommes (und später die Brötchen) im Backrohr schmoren, lässt man die Bohnen im Sieb abtropfen und spült sie mit Wasser ab. Danach gibt man sie in eine Schüssel und drückt sie, z.B. mithilfe einer Gabel, zu Brei. Dann Zwiebel, Käse, Semmelbrösel und Ei dazu. Mit Salz und Pfeffer (+ Cayenne-Pfeffer) abschmecken.

Wenn die Konsistenz passt, formt man die Masse mit bemehlten Händen zu schönen Patties (entweder 4 große oder 8 kleine) – normalerweise passt auf ein Standard-Burgerbrötchen ein großes Patty.

Öl in der Pfanne erhitzen und die Patties beidseitig in 8-10 Minuten dunkelbraun anbraten.

Dann bekommt jeder seinen Burger-Bausatz mit Pommes und allen anderen Zutaten auf den Tisch gestellt und los geht das fröhliche Basteln.

Sieht aus wie Fleisch, ist es aber nicht!
Vielleicht nicht besonders kalorienarm, aber vegetarisch und mega lecker!
Mir persönlich fehlt das Fleisch kein bisschen!

Donnerstag, 3. März:

VEGETARISCH

Mittags gibt’s Reste – die zwei übriggebliebenen Kidneybohnen-Paddies von gestern und dazu Reis, Linsen in Soße und Curry-Gemüse vom nepalesischen Dal Bhat, das wir vorgestern hatten. Die Kombi ist gar nicht schlecht und dank der schnellen Küche reicht die Zeit noch für einen kleinen Spaziergang in der Mittagspause zu fast frühlingshaften Temperaturen.

Heute Abend steht nochmal vegetarisch auf dem Speiseplan. Ich hab ein schönes Rezept gefunden:

Champignonsuppe mit Ziegenkäse und Salbei

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 400 g Champignons
  • 1 Schalotte
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • 30 g Walnusskerne (von meinem Papa selbst geknackt)
  • 10 Salbeiblätter (eigentlich frische, aber ich nehme die getrockneten aus dem Garten)
  • 1 EL Olivenöl
  • 70 g Crème fraîche
  • Pfeffer aus der Mühle
  • frisch gemahlene Muskatnuss (wir haben gerade eine als Mitbringsel aus Sansibar bekommen – sehr intensiver Geschmack)
  • 100 g Ziegenfrischkäse

So geht’s:

Champignons putzen und mit einem feuchten Küchentuch abreiben. Ein paar Pilze in dünne Scheiben schneiden und als Topping beiseite legen. Die übrigen Pilze klein schneiden. Schalotten und Knoblauchzehen abziehen und fein hacken.

Butter in einem großen Topf erhitzen, Schalotten und Knobi darin andünsten. Dann Pilze zugeben, kurz mitdünsten und mit etwas Mehl bestäuben. Alles unter Rühren mit dem Weißwein ablöschen (und nebenher ein Glas trinken 😉 ).

Gemüsebrühe hinzufügen, Suppe vorsichtig salzen und bei mittlerer Hitze zugedeckt 20 Min. köcheln lassen.

Walnusskerne in einer Pfanne (ohne Öl) kurz anrösten. Herausnehmen und grob hacken. Salbeiblätter in etwas Olivenöl erhitzen.

Suppe fein pürieren. Crème fraîche unterrühren und mit Salz, Pfeffer (+ Cayenne-Pfeffer) sowie Muskatnuss abschmecken.

Anschließend servieren – jeder darf sich seine Suppe selbst garnieren, mit einem Klecks Ziegenfrischkäse, den Champignons in Scheiben, Walnüssen und Salbeiblättern.

Obwohl die Suppe keine besonders ansprechende Grundfarbe hat, sieht es am Ende sehr appetitlich aus und es schmeckt traumhaft! Wieder ein tolles neues, vegetarisches Rezept entdeckt!

Freitag, 4. März:

FISCH

Zur Einstimmung auf’s Wochenende genießen wir die Mittagspause wieder im Flugplatzcafé – diesmal draußen auf der Terrasse, wo es ziemlich windgeschützt ist. Die Sonne hat schon viel Kraft und der panierte Fisch mit gemischtem Salat versetzt uns fast in Urlaubsstimmung.

Am Nachmittag, nach Feierabend, machen wir eine kleine Tour auf die Kammereggalpe, genießen wieder die Sonne. Dort frischt der Wind etwas auf und wir merken doch, dass es noch immer Winter ist.

Also schnell zurück und ab in die warme Stube der Bieralp beim Bernardi Bräu: https://www.bernardibraeu.de/die-bier-alp.html . Wir haben Glück, dass wir einen Tisch bekommen, probieren ein neues Bier aus und lassen uns einen gemischten Salat mit Käseecken und eine Käsesuppe schmecken, bevor es abends bei sternenklarem Himmel zurück geht.

Heute nicht selbst gekocht, aber trotzdem zweimal lecker gegessen – einmal Fisch, einmal vegetarisch 🙂 .

Montag, 7. März:

VEGETARISCH

Erste volle Woche der Fastenzeit, und nochmal zur Erinnerung die Devise für die fünf Arbeitstage: Veggie²-Vegan-Fi-Fl.

Da Montag mein freier Tag ist (also d.h. ich hab eigentlich nur vier Arbeitstage 😉 ) bedeutet das, dass ich kaum Zeit zum Kochen habe 🙂 . Volles Programm auch heute. Deswegen gibt es mittags was vom Asiaten – ein scharfes Gemüsecurry mit Tofu.

Abends machen wir BROT-Zeit – und dafür muss ich erst backen. Das ist mein Lieblingsbrot:

Eiweiß-Kastenbrot.

Immer lecker – saftig und nussig, und einfach zu machen.

Zutaten für eine Kastenform (ca. 25 cm lang):

  • Fett für die Form
  • 80 g geschroteten Leinsamen
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 50 g gehackte Haselnusskerne (frisch hacken und nicht zu fein!)
  • 50 g Buchweizenmehl
  • 1 gestr. Teelöffel glutenfreies Backpulver
  • je 2 EL Chia- und Hanfsamen
  • 1 EL Sallz
  • 375 g Magerquark (20%-er Quark geht auch)
  • 5 Eiweiß (Eier Größe M) – das übrige Eigelb kann man super für ein Omelett verwenden!
  • optional: Körnermischung (Sonnenblumen-, Kürbis-, Pinienkerne….); oder auch fein: kleingeriebene Karotte
  • Kürbiskerne

Während man den Backofen auf 180° vorheizt (160° reicht bei Umluft), vermischt man Leinsamen, Mandeln, Haselnüsse, Buchweizenmehl, Backpulver, Chia- und Hanfsamen sowie das Salz und ggfs. die Körnermischung / Karotten in einer Schüssel. Danach Quark und Eiweiß einrühren und alles gut mischen.

Den Teig in die gefettete Kastenform füllen und festdrücken. Nach Belieben Kürbiskerne drüber streuen.

Brot im Ofen ca. 40 Minuten backen und komplett auskühlen lassen, bevor man es aus der Form nimmt.

Das Brot schmeckt lecker mit Wurst (heute nicht !) und (Frisch-)Käse, und ist auch z.B. auf Wandertouren ein toller Snack.

Dienstag, 8. März (Weltfrauentag):

VEGAN

Yeah – ich freu mich: heute ist vegan dran. Das erinnert mich an mein veganes Fasten 2019. Mal sehen, vielleicht reaktivier ich wieder ein paar Rezepte von damals, aber heute gibt’s erstmal was Neues.

Das ist der Plan für die Mittagspause:

Möhren-Ingwer-Suppe.

Die Sonne scheint zwar, aber bei fast -10° in der Früh und Wind am Tag ist es doch noch immer Suppenwetter.

Zutaten: (für 2 große Portionen)

  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 15 g Ingwer
  • 400 g Karotten
  • 60 g Knollensellerie
  • 1 kleine Kartoffel (wenn möglich, mehligkochend)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL gelbe Currypaste
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Frühlingszwiebel

Erstmal viel schnippeln…

Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Chili waschen, halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch hacken (Achtung: danach möglichst nicht mit den Fingern die Augen reiben!!!). Karotten schälen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Sellerie und Kartoffel schälen und würfeln.

Olivenöl in einen großen Topf erhitzen. Das ganze Gemüse unter Rühren ein paar MInuten andünsten. Currypaste dazugeben und kurz mitdünsten. Das Gemüse mit Brühe ablöschen, ca. 150 ml Kokosmilch dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe ca. 25 Min. köcheln lassen. Dann fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die gewaschene und geputzte Frühlingszwiebel in kleine Ringe schneiden. Die Suppe servieren, mit der restlichen Kokosmilch anrichten und mit dem Zwiebeln garnieren.

Dazu eventuell Wurzelseele, wenn man gerne etwas Brot zur Suppe hat.

***

Das Abendessen gestaltet sich etwas schwierig, aber es wird trotzdem lecker.

Falafeln mit Hummus im Pita-Brot

Man braucht:

  • Pita-Brot oder ähnliches (ich hab „Arabisches Brot“ beim Orientladen geholt)
  • Blaukraut (kleingeschnitten)
  • evtl. etwas Zwiebel und Tomate, in dünnen Scheiben

Zutaten für 2 Portionen Hummus (Achtung: sollte vor dem Verzehr zwei Stunden im Kühlschrank ruhen, damit sich der Geschmack richtig entaltet!)

  • kl. Dose Kichererbsen (alternativ am Vortag getrockente Kichererbsen in genügend Wasser einweichen)
  • 1 EL Sesampaste („Tahina“)
  • Zitronensaft von einer Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen, durchgepresst (Knoblauch ist super wichtig für Hummus!)
  • Öl (möglichst neutral, z.B. Rapsöl, Somneblumenöl)
  • 1-2 EL Kreuzkümmelpulver (Cumin)
  • 1 Chilischote, getrocknet und fein gehackt
  • 1/2 EL Currypulver
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • etwas Petersilie, zur Deko
  • Olivenöl und etwas Rosenpaprikapulver

Die Kichererbsen werden abgeseiht. Dabei unbedingt die Flüssigkeit auffangen. Nun die Kichererbsen mit der Tahina, dem Knoblauch, etwas Zitronensaft (später evtl. nochmal mehr dazugeben), der Chilischote, dem Curry, etwas Salz und 1 EL Cumin in den Mixer geben. Ein halbes Glas der Kichererbsenflüssigkeit dazu sowie ca. 2 EL Öl und alles mixen., bis die Masse eine feine Konsistenz hat. Falls die Konsistenz noch zu dick ist, etwas mehr von der Kichererbsenflüssigkeit dazugeben, bis alles schön cremig wird. Mit weißem Pfeffer, Salz, Cumin und Zitronensaft abschmecken.

Mit Klarsichtfolie (bzw. alternativ Bienenwachsfolie) abdecken und ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Vor dem Servieren noch mit etwas Petersilie garnieren. Außerdem ein bisschen Olivenöl mit Paprikapulver vermischen und über das Hummus träufeln. Das sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch super.

Pararallel bereitet MANN den Hauptbestandteil der Mahlzeit zu:

Falafeln

Man nehme (das reicht für 4 Portionen):

  • 300 g Kichererbsenmehl
  • 450 ml Wasser
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL gehackte, glatte Petersilie
  • Saft einer Limette (Zitrone tut’s auch)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL gemahlenen Koriander
  • 1 TL Kreuzkümmel (Cumin)
  • Salz + Pfeffer

Das Kicherebsenmehl wird mit kochendem Wasser verrührt. Kleingeschnittene Zwiebel und Knoblauch mit den übrigen Zutaten verrühren und mindestens fünf Minuten ruhen lassen.

Wenn die Konsistenz passt, kleine Kugeln aus dem Teig formen. Wenn es allerdings ein Batz (mit langem „a“), wie der Allgäuer sagen würde, ist (wie es bei uns heute der Fall ist, obwohl die Mengen genau den Angaben im Rezept entsprechen), muss man noch einmal mit Mehl nachhelfen. Während Öl im Topf erhitzt wird, startet der neue Versuch, Kugeln zu rollen (man kann sie auch noch mit Sesam ummanteln).

Ist das schließlich geschafft, kann man die Falafeln im heißen Öl frittieren, bis sie schön braun sind.

Am Tisch sieht das dann doch ganz gut aus!
Damit der Bausatz am Ende gut klappt, sollte das Pita-Brot nur kurz aufgewärmt werden, und nicht wie bei uns etwas zu kross gebacken sein. Sonst wird es mit dem Zusammenklappen eher schwierig.

Geschmacklich ist auch dieses Gericht ein Highlight, obwohl einzelne Komponenten sicher noch verbesserungsverdächtig sind.

Mittwoch, 9. März:

FLEISCH

Mittags habe ich nicht viel Zeit, und so gibt es nur belegtes Eiweißbrot mit Käse. Nicht gerade üppig, aber lecker.

Dafür gibt es am Abend eine große Portion davon:

Griechischen Salat und Gyros

Das Wichtigste: Tzatziki – mit viel Knoblauch:

Für zwei Portionen nehme ich 250 g griechischen Joghurt, eine halbe Salatgurke, die ich fein reibe, 2 große Zehen Knoblauch, kleingeschnitten, Salz und Pfeffer.

Alles wird verrührt und darf dann noch ein bisschen durchziehen.

Für das Fleisch nehmen wir kleingeschnittenes Schweinefleisch, das mit Salz, Pfeffer und Thymian gewürzt und in der Pfanne angebraten wird.

Für den griechischen Salat benötigen wir

  • Eissalat
  • Tomaten
  • Gurke
  • Oliven
  • Schafskäse

Als Dressing verwende ich Balsamicoessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und etwas Senf.

Und fertig ist ein sehr schmackhaftes Abendessen, das sich gut mit einem trockenen Rotwein verträgt.

Donnerstag, 10. März:

VEGETARISCH

Außer, dass heute wieder Veggie-Tag ist, gibt es nicht viel Neues zu erzählen. Das Mittagessen besteht aus den Resten von gestern und vorvorgestern 😉 . Das heißt, als Vorspeise gibt es Rührei aus den Eigelben, die vom Eiweißbrot übriggeblieben sind. Als Hauptgericht Falafeln (die hatten wir noch vorbereitet im Kühlschrank), diesmal aber (Tipp einer Freundin) nicht im Fett frittiert, sondern nur mit Öl bestrichen und im Backofen ca. 20 Minuten gebacken. Hat super funktioniert. Dazu wieder Pitabrot mit Blaukraut und Zwiebeln sowie das restliche Hummus.

Auch das Abendessen besteht heute mehr oder weniger aus Sachen, die eh bald weg hätten müssen. Was macht man mit Kartoffeln, die schon etwas ausgewachsen sind (was bei mir schnell passiert, weil ich keinen wirklich kühlen Platz zum Lagern habe), und Blattspinat, der schon länger in der Gefriertruhe herumlungert?

Kartoffelpü mit Spinat

Das Kartoffelpüre mit etwas Pulver einer Gemüsebrühe verfeinern, und in den Spinat ein bisschen Knoblauch rein. Dann schmeckt’s fein 🙂 . Dazu mit einer Schalotte angebratene Karotte, ein paar Cocktailtomaten als Deko dazu, und fertig. Erinnert mich irgendwie an früher, schnell und einfach.

Freitag, 11. März:

FISCH

Die ganze Woche haben wir schon frühlingshaftes Wetter (auch wenn die Temperaturen nachts immer noch bis weit unter den Gefrierpunkt fallen). Also heißt es, das Wochenende möglichst früh zu beginnen. Die Mittagspause darf deswegen nicht zu lange dauern und es gibt:

Fischstäbchen mit Salat

Hat jetzt nicht wirklich allzu viel mit echtem Fisch zu tun, aber geht schnell und ist auch so eine Kindheitserinnerung 😉 . Dazu gibt’s das restliche Kartoffelpü von gestern (das Perpetuum mobile mit dem immer wiederkehrenden Essen wird hoffentlich heute unterbrochen) und gemischten Salat.

So sieht das aus, falls jemand nicht mehr weiß, was Fischstäbchen sind.

Den Nachmittag genießen wir bei Sonnenschein und Bier auf einer gemütlichen Hütte mitten im Skigebiet Ofterschwang. Danach haben wir keine Lust zu kochen, und so besteht Teil 2 unseres Fisch-Tags aus:

Sushi

(aus dem Supermarkt)

Vielleicht nicht ganz so fein wie selbstgemacht oder im Restaurant, aber immerhin schön angerichtet (und mit japanischer Popmusik untermalt). Lecker, auch wenn der Wasabi mir so manche Träne ins Auge steigen lässt und ich zeitweise wild mit meinen Stäbchen fuchtle, bis ich wieder Luft zum Weiteressen habe 😉 . Wasabi gehört trotzdem genauso wie frischer Ingwer unbedingt zu Sushi!

Montag, 14. März:

VEGETARISCH

Ah, falsch – ich muss feststellen, dass ich mich in der Kategorie geirrt habe, das heute ist ja sogar:

VEGAN

Ohne, dass mir das bewusst gewesen wäre. Da sieht man wieder, vegan muss gar nicht kompliziert sein 🙂 .

***

Das mit dem Perpetuum mobile hat sich doch noch nicht ganz erledigt. Nachdem ich am Wochenende das restliche Blaukraut von dem Pita-Brot mit Falafel-Gericht verarbeitet habe, muss ich heute noch den restlichen Salat, eine halbe Paprikaschote, eine Tomate und die übriggebliebenen Kichererbsen von letzter Woche verwerten. Das ergibt zum Mittagessen einen bunt gemischten Salat (Kichererbsen schmecken sehr lecker im Salat!).

Abends bleibt auch nicht viel Zeit zum Kochen, da ich nach einem „anstrengenden“ freien Tag (mit viel Zeit auf dem Spielplatz) noch meinen montäglichen Chinesisch-Kurs absolvieren muss. Deswegen gibt es schnelle Küche in Form von:

Wok-Gemüse mit Reis

Das mache ich immer wie ich gerade lustig bin.

Als erstes koche ich den Reis – am liebsten Basmati-Reis. Der braucht je nach Sorte ein Weilchen.

Dann erhitze ich Erdnussöl im Wok und gebe nach und nach geschnittenes Gemüse dazu: Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten oder Süßkartoffel (habe ich heute leider keine), Kohlrabi, Paprikaschote, Champignons, etc. Etwas Ingwer und Knoblauch kann man auch reinschnippeln.

Alles immer schön rühren („Pfannenrühren“). So wird das Gemüse schnell gar.

Heute gebe ich neben etwas Brühe noch einen Rest gelbe Curry-Paste und Kokosmilch dazu.

Am Ende schmecke ich es noch ab, mit Curry-Pulver, Cayenne-Pfeffer und was mir sonst noch so einfällt.

Voilà – und schon kann man ein schnelles, leckeres und gesundes Abendessen genießen – natürlich mit Essstäbchen!

Dienstag, 15. März:

FISCH

In der Mittagspause ist wieder nicht so viel Zeit, um aufwändig zu kochen, aber trotzdem fällt uns beim Blick in den Gefrierschrank ein tolles Gericht ein.

Gebackener Lachs mit buntem Gemüse

Wir geben den (aufgetauten) Lachs in eine feuerfeste Form. Olivenöl dazu, kleingeschnittene Zwiebeln, ein bisschen Knoblauch und Zitronensaft. Lauchzwiebeln habe ich auch noch welche da – die werden am Ende über den Lachs gestreut. Das Ganze wird mit Salz und Pfeffer gewürzt und wandert dann für ca. 15 Minuten bei 180 Grad in den Backofen.

Als Beilage machen wir buntes Gemüse in der Pfanne. Gefrorenes Gemüse (mit Nutri-Score A) ist oft besser als Gemüse, das schon länger im Kühlschrank rumliegt. Einfach Wasser aufkochen, das Gemüse dazu und dann ein paar Minuten garen lassen, bis das Gemüse schön heiß ist. Ich mache gern etwas Frischkäse mit rein, so wird das Gemüse schön sämig, und würze alles ein bisschen nach. Man kann auch noch frische (oder eingefrorene) Kräuter wie Petersilie dazugeben (jetzt, wo ich am Schreiben bin, fällt mir ein, dass ich das vergessen habe 😉 ).

Mahlzeit!

Abends treffen wir uns mit ein paar Freunden beim Italiener vor Ort, im „L’Incontro“ – dort gibt es eine große Auswahl an Pizzen mit Fisch oder Meeresfrüchten. Ich entscheide mich für eine Pizza mit Garnelen (mit Knoblauch!).

Allgäu meets Italy – lecker!

Mittwoch, 16. März:

FLEISCH

Mittags gönne ich mir mal wieder einen Chicken-Burger im Flugplatzcafé. Die Burger dort (Allgäu-, Chicken- oder Veggie-Burger) sind immer sehr lecker.

Abends haben wir geplant:

Rindersteak in Pfefferrahmsoße mit Kartoffel-Wedges

Das ist alles was wir brauchen:

Nach kurzer Vorbereitung (die kleinen Kartoffeln waschen und in Viertel teilen, Zwiebel und braune Champignons schneiden), gehen erstmal die Kartoffeln bei 160 Grad für ca. 25 Minuten in den Backofen, nachdem ich sie in etwas Rosmarinöl geschwenkt habe. Ein bisschen getrockneten Rosmarin streue ich auch noch darüber. Später kann man die Kartoffel-Wedges noch salzen und evtl. mit Paprikapulver würzen.

Die Steaks wandern in die Gusspfanne, wo sie erst scharf angebraten werden und dann kurz weitergaren. Danach kommen sie noch ein ein paar Minuten mit in den Backofen.

Währenddessen verbinden sich die Zwiebeln und Champignons wunderbar in der Pfanne mit dem Bratfond der Steaks. Etwas Gemüsebrühe aufgießen und einkochen lassen. Dann die Sahne und – ganz wichtig – die frischen Pfefferkörner dazu. Alles noch schön mit etwas Salz, Pfeffer und Oregano würzen und ein bisschen eindicken lassen. Am Ende die Steaks kurz mit in die Pfanne geben und das Ganze noch einmal abschmecken.

Ein Gedicht!

Donnerstag, 17. März:

VEGETARISCH

Mittags müssen wir in der Stadt etwas erledigen und nutzen die Gelegenheit zu unserem Lieblingsinder zum Essen zu gehen, ins „Rasoihttps://restaurant-rasoi.metro.rest/. Dort gibt es eine große Auswahl an Mittagsgerichten (mit Suppe vorweg), und heue entscheide wir uns für „Palak Paneer“, ein Spinatgericht mit Käse, und Gemüse in Curry-Sahne-Soße. Erinnert uns an unseren tollen Indien-Urlaub vor 3 Jahren. (Siehe https://wordpress.com/post/betzibi.com/3)

Beim Einkaufen habe ich gestern noch frischen Bärlauch entdeckt, und deswegen gibt es heute Abend:

Penne mit Rucola-Bärlauchpesto

Erst stutze ich, als ich in einem Rezept aus dem Internet lese, dass man 500 g Bärlauch braucht. Ich habe gerade mal 50 (!) g gekauft. Aber gleich vorweg – das reicht für mindestens zwei Portionen Pesto, wenn man noch etwas Rucola dazugibt!

Zunächst werden Pinienkerne und zerkleinerte Walnusskerne in der Pfanne angeröstet.

Der gewaschene, trocken geschleuderte Bärlauch kommt zusammen mit Rucola (beides etwas kleingeschnitten) in den Häcksler (oder wie auch immer man diese Höllenmaschine nennen mag). Dazu kommen die Nusskerne sowie geriebener Parmesan und Olivenöl.

Und los geht’s mit dem munteren Zerhacken, bis eine homogene, saftig grüne Masse entsteht.

In der Zwischenzeit werden die Nudeln gekocht. Wir entscheiden uns heute für Penne.

Außerdem wird etwas Knoblauch in der Pfanne zusammen mit feinen Tomatenstückchen angedünstet. Das wird vor dem Servieren in das Pesto gemischt. Alles dann mit etwas Salz und Pfeffer würzen und zusammen mit den Nudeln servieren.

Wer mag, kann oben drauf noch etwas Parmesan dazugeben.

Einfach genial – der scharfe, leicht bittere Geschmack des Bärlauchpestos. Man hat auch nachts noch etwas davon, da der „Duft“ nicht so schnell verfliegt. Schmeckt aber einfach unglaublich gut!

Freitag, 18. März:

Tja, was soll ich sagen, Freitag ist halt ein typischer „Kässpatzen im Flugplatzcafé“-Tag. Da gibt es nicht viel zu berichten, außer dass die Kässpatzen und der Salat dort immer traumhaft sind. Selber würde ich die nie so hinbekommen.

Selbst die kleine Portion reicht dann auch bis zum späteren Abend, wo wir nur etwas Brotzeit mit verschiedenem Käse und Gemüse (Karotte, Tomaten, Paprikaschote, Essiggurken) machen, bevor wir ins Wochenende starten.

Kleiner Tipp am Rande:

Am Wochenende haben wir an einem Orientalischen Kochkurs teilgenommen, von Imran Farzand – https://www.imranfarzand.de/ . In einer kleinen Gruppe haben wir ganz entspannt in einem Küchenstudio ein orientalisches Viergängemenü gezaubert. Es war sehr inspirierend, wir haben ein paar interessante Kniffe gelernt und neue Ideen für eine abwechslungsreiche, gesunde Küche mitgenommen. Alles nicht zu aufwändig, und am Ende stimmig und geschmacklich toll. Sehr zu empfehlen!

Keine Angst, es ist niemand zu Schaden gekommen! 🙂
Das war das leckere Ergebnis nach vier Stunden – was für ein wunderschöner, genussvoller Abend!

Freitag, 25. März:

Ja, richtig, ich hab die ganze Woche nichts geschrieben. Wir haben den Plan natürlich weiter verfolgt und bisher nur einmal Fleisch, einmal Fisch und zweimal vegetarisch gegessen. Das einzig nennenswerte Gericht jedoch, das ich euch heute vorstellen möchte, ist das von gestern Abend 🙂 .

FISCH

Sardellenpizza mit Burrata

Auf unserem Wanderurlaub im Aostatal letztes Jahr haben wir einmal eine so geniale Pizza gegessen, die wir endlich selbst ausprobieren wollten. Auch wenn die Erinnerung an die einzelnen Zutaten inzwischen etwas verschwommen ist, dachte ich mir, es ist einen Versuch wert. Und es hat sich gelohnt.

Meinen Pizzateig mache ich eigentlich immer gleich. Dazu benötige ich:

  • 250 g Mehl (am liebsten nehme ich die eine Hälfte Weizenmehl und die andere Hälfte Dinkelmehl)
  • 14 g Frischhefe (genau ein Drittel eines Hefewürfels)
  • 1/2 TL Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 150 ml laufwarmes Wasser
  • Oregano

Das ursprüngliche Rezept für den Teig stammt aus meinem ersten Kochbuch, das ich zu meinem Auszug von daheim bekommen hatte („Ich helf dir Kochen“) – ich hab es über die Zeit nur ein bisschen optimiert. Es gibt sicher bessere Rezepte, aber das ist eben MEIN Lieblingspizzateig.

Alle Zutaten kommen zusammen in eine Rührschüssel. Mit Mixer knete ich den Teig so lange, bis er eine schöne samtige Konsistenz hat (man kann natürlich auch einen Vorteig machen, wenn man möchte). Dann Tuch drüber und warm stellen, bis der Teig mindestens doppelt so groß geworden ist.

In der Zwischenzeit bereite ich die weiteren Zutaten vor.

Zunächst koche ich etwas Tomatensoße für den Rand – dazu erhitze ich Olivenöl und gebe passierte Tomaten sowie etwas Knoblauch und kleingehackte Zwiebel dazu. Das Ganze darf dann etwa eine halbe Stunde bei offenem Topf vor sich hin köcheln und wird am Ende noch mit etwas Salz und Pfeffer sowie Basilikum gewürzt.

Desweiteren benötigen wir:

  • Burrata (wird im Ganzen belassen)!
  • Mozzarella – kleingeschnitten
  • Cocktailtomaten – halbiert
  • Sardellenfilets
  • Rucola
  • etwas Crème fraîche

Wenn der Teig das gewünschte Volumen erreicht hat und die Tomatensoße fertig ist, heize ich den Backofen auf 220 Grad an (bei Pizzastufe mit mehr Hitze von unten), und danach geht’s ans Teigausrollen und Belegen.

Auf den Teig, den ich mit der Gabel etwas einsteche, damit er keine Blasen wirft, gebe ich ein paar Esslöffel Olivenöl und verteile ganz dünn etwas Crème fraîche. Den Rand bestreiche ich leicht mit der Tomatensoße – und ein paar Kleckse der Soße gebe ich noch mitten auf die Pizza. Jetzt wird der Mozzarella auf dem Boden verteilt und darüber kommen die Cocktailtomaten und Sardellenfilets. Alles würze ich mit ein wenig weißem Pfeffer und Oregano. Nun wandert die Pizza in den Ofen:

Nach ca. 10-15 Minuten kommt noch die Burrata mitten drauf und ich verteile ein paar Büschelchen des Rucolasalats und träufel ein bisschen Olivenöl darüber. Die Pizza backt noch etwa 5 Minuten weiter und ist dann bereit zum Servieren.

Die Burrata war am Ende fast ein bisschen zu sehr verlaufen, aber gerade noch im grünen Bereich. Ein Genuss! Vielleicht nicht ganz wie das Original aus Aosta, aber mindestens genauso gut.

Mittwoch, 30. März:

Ich entschuldige mich hochoffiziell, dass ich so nachlässig bin und seit letzter Woche kaum etwas veröffentliche 😉 . Manchmal muss man einfach Prioritäten setzen und dann kommt das Bloggen nicht unbedingt an erster Stelle.

Als Entschädigung gibt es aber heute von mir ein tolles veganes Rezept, das ich bereits von meinem letzten Vegan-Experiment kenne:

VEGAN

Steinpilzrisotto mit Rucola

Man nehme:

  • eine Handvoll getrockneter Steinpilze (z.B. vom Wochenmarkt in Bozen, wo ich meine zuletzt gekauft hatte) – diese werden in Wasser eingelegt; später fängt man das Wasser auf und verwendet es zusammen mit der Brühe, um das Risotto nach und nach mit Flüssigkeit zu versorgen
  • kleine Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 125 g Risotto-Reis
  • 125 ml Soja-Sahne
  • ca. 200 ml Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • Thymian, Salz, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer
  • eine Portion Rucolasalat
  • ein paar Cocktailtomaten
  • optional: etwas Weißwein (Sekt geht auch)

Zwiebeln und Knoblauch werden kleingewürfelt und in Olivenöl glasig gedünstet. Dann kommt der Reis mit etwas Thymian dazu und wird kurz mitgedünstet. Danach wird das Ganze mit einem Teil der Gemüsebrühe abgelöscht und man kann direkt etwas Salz, Pfeffer und Cayenne-Pfeffer dazugeben.

Den Topf muss man die nächsten 20-30 Minuten ständig im Auge haben, um, sobald der Reis droht, am Topfboden anzubrennen, etwas mehr Gemüsebrühe hinzuzufügen, etwas von dem Pilzwasser, wenn man mag etwas Weißwein (oder Sekt) und immer so weiter… So kann der Reis langsam durchgaren. Gegen Ende kommt die Sojasahne mit dazu und eventuell nochmal Gemüsebrühe, etc. Zum Schluss werden die Pilze daruntergemischt und alles nach Geschmack nachgewürzt.

In der Zwischenzeit sollte man den Rucola waschen und kleinrupfen. Die Tomaten kann man ebenfalls schon mundgerecht vorbereiten.

Wenn das Risotto die richtige Konsistenz hat (eine kompakte Masse) und der Reis nur noch ein wenig Biss hat (sollte nicht zu breiig sein), ist das Risotto servierfertig. Am Tisch wird Rucola daruntergemischt, . Die Tomaten können einfach so dazu gegessen werden oder werden ebenfalls auf dem Teller mit dem Risotto verrührt.

Es schmeckt einfach hervorragend. Da fehlt mir keine Butter, keine Sahne und auch kein Parmesan – das ist wirklich eine tolle, vegane Alternative für Risottoliebhaber.

Mittwoch, 6. April:

Ich bin noch da! Hier mein heutiges Abendessen, und morgiges (sieht geschrieben irgendwie komisch aus 😉 ):

VEGETARISCH

Gemüsegratin

Erstmal gibt es einiges zu schnibbeln, also alles was da ist und sich für ein leckeres Gratin eignet:

Der Brokkoli wird zusammen mit dem Blumenkohl und den Kartoffeln und Karotten in etwas Salzwasser vorgegart. Nach etwa 5 Minuten im kochenden Wasser kommt der Rest dazu (Zucchini und Süßkartoffel – beides wird generell ziemlich schnell gar) und darf auch noch ein paar Minuten das warme Bad genießen.

In der Zwischenzeit heize ich den Backofen auf 200 Grad an und bereite die Soße vor:

Ein kleiner Becher Sahne wird mit zwei kleingehackten Knoblauchzehen in einen Topf gegeben und aufgekocht. Dann würze ich die Sahne mit Salz und Cayenne-Pfeffer und anschließend kommt ein halber Becher Frischkäse und eine Handvoll geriebener Mozzarella dazu. Das wird nun in der heißen Sahne geschmolzen. Zwei Eier, die ich bereits aufgefschlagen und verrührt habe, kommen zur Sahne dazu, ebenso wie etwas Petersilie und frischer Koriander.

Die Masse wird verrührt und danach ist das Gemüse auch schon fertig. Ich gieße das Wasser ab und verabreiche dem Gemüse eine kurze kalte Dusche, damit die Farbe schön kräftig bleibt (speziell des Brokkolis).

Nach dem Abtropfen kommt das Gemüse in eine hitzebeständige Form, die ich mit Butter ausgestrichen habe. Dann Soße darüber und am Ende etwas geriebenen Käse.

Man muss darauf achten, dass das Gemüse gut von der Soße bedeckt ist, bevor es in den Backofen geschoben wird, denn dann sieht das Ganze nach ca. 15 Minuten so aus:

Mahlzeit!

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