Jetzt geht’s los – mein kleines Experiment „Plastikfasten“. Ich mache mir nicht die Illusion, auch nur annähernd plastikfrei leben zu können, aber ich will diesmal die Fastenzeit gezielt nutzen, um jeden Tag ein bisschen weniger Plastik zu ver(sch)wenden und mich bewusst auf die spannende Suche nach Alternativen zu machen.
Ich werde berichten, auf welche neuen Entdeckungen ich stoße und welche Erfahrungen ich mache. Vielleicht inspiriere ich ja die/den ein oder andere(n), auch einen Beitrag zum Schutz von Pachamama (Mutter Erde) zu leisten. Und falls jemand mir Input dazu geben möchte und neue Ideen hat, freue ich mich über Kommentare.

Tag 1
Zum ersten Mal probiere ich Haarseife bzw. festes Shampoo aus. Ich hab mich für eine Brennnesselseife entschieden – soll gut für leicht fettendes Haar sein.

Ich war skeptisch, eine Alternative zu herkömmlichen Shampoos zu verwenden, da ich einmal bereits Haarwaschmittel aus Aloe Vera und Kernseife selbst gemacht hatte und mein Haar nach dem Waschen aussah, als ob ich es gar nicht gewaschen hätte 😉. Mittlerweile weiß ich, dass es ein paar Wochen dauern kann, bis sich die Kopfhaut an natürliche Haarwaschmittel gewöhnt hat.
Nach meiner Haarwäsche heute Morgen war ich positiv überrascht. Fühlte sich ganz ok an! Also erstes Experiment soweit geglückt, und etwas weniger Plastik (Mikro- und sichtbares) benutzt!
Tag 2
Der Winter ist zurückgekehrt – und das Ende Februar 🙈! Bei diesem nasskalten Wetter brauch ich Vitamine (die schaden insbesondere auch so kurz nach Fasching nicht)!
Statt Saft aus der Tüte gab’s heute selbst gemachten Fruchtsaft. Ist zwar einiges aufwändiger als einen Tetrapak zu öffnen, macht aber auch Spaß, man weiß zu 100% was drin ist und der Saft schmeckt natürlich und lecker. Und nicht zuletzt spart man Plastik! Prost!

Tag 3
Heute war Waschtag – auch für‘s Wäschewaschen gibt es eine tolle, plastikfreie Alternative: Waschnüsse!

Die Nüsse wachsen am sogenannten Seifenbaum. Die Schalen enthalten Saponin und eignen sich deswegen für allerlei Putz- und Waschmittel. Einziger Nachteil: Waschnüsse müssen importiert werden, da sie meist aus Indien oder anderen asiatischen Ländern kommen. Ich habe gehört, dass man den gleichen Effekt auch mit heimischen Kastanien erzielen kann – vielleicht probier ich das im Herbst mal aus.
Aber jetzt zum heutigen Wäschewaschen. Ich hab 5 Schalen in ein Stoffsäckchen gepackt und dieses zur Wäsche in die Trommel gelegt. Alles wurde schön sauber – wunderbar. Und für die zweite Maschinenladung habe ich die gleichen Schalen nochmals benutzt. Auch 60 Grad Wäsche funktioniert! Top 👍🏻!
Tag 4
Samstag ist Putztag – ich hab mir ein Set Öko Reiniger Tabs gekauft – die einfachste Variante, Putzmittel selbst zu machen.

Einfach Tab in eine Flasche, Wasser drauf, fertig. Ich hab auch alles gleich ausprobiert. Beim Badreiniger war ich erst nicht sicher, ob er gegen den hartnäckigen Kalk bei mir in der Dusche ankommt, aber mit ein bisschen Reiben hab ich die Duschwand doch recht sauber bekommen. Auch Glas- und Bodenreiniger sind soweit ok.
Als Tipp: Im „Pur Natur“ gibt’s noch eine einfachere Variante, um Plastikflaschen zu sparen. Dort kann man sich Putzmittel aus einem großen Kanister abfüllen lassen. Sehr praktisch!
Tag 5
Heute hab ich eins meiner Do-It-Yourself Rezepte ausprobiert. Die Zutaten hatte ich bereits zuhause: getrocknete Pfefferminze und Salbei aus dem Garten, Kamillenblüten, Xylit und Kalziumkarbonat aus der Apotheke. Beim Kauf der letzten beiden Zutaten kam ich mir schon etwas komisch vor. Weißes Pulver in kleinen Plastiktütchen… (Mist, Plastik – na ja, wie bereits geschrieben, ganz ohne geht’s halt doch nicht!)
Im einzelnen sah das dann so aus:

Ich hab die Kräuter zerhäckselt und alles in ein Glas abgefüllt. Fertig war mein selbstgebasteltes Zahnpulver.

Das Pulver wird einfach auf die angefeuchtete Zahnbürste aufgetragen (als plastikfreie Alternative hab ich mir eine Bambuszahnbürste gekauft), und dann werden die Zähne ganz normal geputzt. Jeder Bestandteil des Pulvers hat Eigenschaften, die gut für Zähne, Zahnfleisch und frischen Atem sind.
Das Zähneputzen fühlt sich anfangs etwas komisch an und man muss mehrmals ausspülen, um das Grünzeug wieder aus dem Mund zu bekommen, aber es funktioniert.
Tag 6
Kleine Zwischenbilanz: Der Atem mit dem neuen Zahnpulver ist ok. Nur die Haare sind etwas störrischer als sonst, aber alles im Rahmen.
In bestimmten Supermärkten mit Frischetheke bekommt man Wurst in die mitgebrachte Dose – das finde ich wirklich klasse! Man muss nur die Dose auf die Ablage stellen, da aus hygienischen Gründen nichts Mitgebrachtes hinter die Theke gelangen darf, und dann klappt das!

Bei der Getränkeauswahl achte ich natürlich auch strikt darauf, dass es Glasflaschen sind 😄.
Tag 7
Für mein Mineralwasser benötige ich zwar auch eine Plastikflasche, aber nur eine. Mit dem Sodaclub Wassersprudler mach ich mir mein Wasser selbst. Schmeckt gut, ist sogar auf Dauer günstiger als herkömmliches Wasser aus dem Getränkemarkt und zudem muss ich keine Kisten mehr schleppen. Die Anschaffung hat sich schon ziemlich schnell amortisiert.

Erst nach ca. drei Jahren sollte man laut Angabe des Herstellers die Flasche austauschen. Das wären bei meinem Verbrauch schätzungsweise 1000 Liter Wasser. Das klingt doch nach einer guten Ökobilanz.
Tag 8
Auch wenn sie in der EU erst ab 2021 verboten sind, kann man jetzt schon Wattestäbchen aus alternativen Materialien kaufen, z.B. aus Papier.

Sie erfüllen den gleichen Zweck, sind nur nicht ganz so stabil.
Neben Wattestäbchen aus Plastik wird es künftig auch keine Plastikstrohhalme mehr geben – hier empfehlen sich für den Hausgebrauch schöne Glastrinkhalme!
In manchen Kneipen haben sich zum Schlürfen von Cocktails auch schon andere Alternativen durchgesetzt. Zum Beispiel Makkaroni-ähnliche Röhrchen aus Hartweizengrieß und Apfelsaft.

Und dass man Plastikgeschirr am besten ganz vermeiden sollte, versteht sich von selbst. Ist zwar immer etwas aufwändiger, wenn man hinterher spülen muss, aber Mutter Natur dankt es einem.
Tag 9
Langsam finde ich meine Haare doch etwas strähnig – aber ich muss Geduld haben. Wird schon noch werden, mit meiner alternativen Haarwaschmethode.
Ich hab jetzt eine Spülung aus 500 ml Wasser und zwei Esslöffeln Apfelessig gemacht! Wenn das funktioniert, ist das natürlich super einfach.

Sich nach der Haarwäsche das kalte Essigwasser über den Kopf zu gießen (Wasser soll nicht warm sein) ist nicht so angenehm, aber die Haare ließen sich danach gut kämmen und sahen heute ganz annehmbar aus. (Den etwas penetranten Essiggeruch muss man sich einfach wegdenken – wenn die Haare trocken sind, ist der Geruch auch weg.)
Tag 10
Eine tolle Alternative zu Frischhaltefolie sind Bienenwachstücher. Ich hab mir inzwischen eine Auswahl verschiedener Größen gekauft (das erste bei einer Wanderung auf einer Berghütte, weil ich die Idee interessant fand und bis dato die Tücher noch nicht kannte, die anderen auf einem alternativen Markt).

Die Tücher eignen sich hervorragend um offene Lebensmittel wie angeschnittenen Käse, halbiertes Obst oder Gemüse einzuwickeln (durch die Wärme der Hände lässt sich das Tuch richtig gut formen). Auch das Abdecken von Schüsseln funktioniert gut, wenn man ein Tuch hat, das groß genug ist. Nicht zuletzt kann man seine Brotzeit für die Wanderausflüge darin einpacken.

Zum Reinigen nimmt man einfach lauwarmes Wasser und wenn nötig etwas Spülmittel – das reicht in der Regel auch, da die Tücher für rohes Fleisch, Fisch und ähnlich „kritische“ Lebensmittel ohnehin nicht verwendet werden sollen.
Wenn das Tuch irgendwann mal nicht mehr so schön aussieht und die Oberfläche nicht mehr glatt ist, kann man das Wachs im Backofen oder mittels eines Bügeleisens (Backpapier dazwischen!) wieder auffrischen!
Tag 11
Auch Deo kann man super einfach und günstig selbst herstellen. Man benötigt lediglich etwas destilliertes Wasser, Natron und naturreine ätherische Öle.
Lavendel- und Teebaumöl wirken gegen Bakterien, etwas Zitronenöl dazu, und dann duftet das Deo angenehm.

Alles verrühren und in eine Pumpflasche füllen. Fertig!
Tag 12
Heute hab ich wieder was Tolles entdeckt – WC Reiniger Tabs zum Selbermachen. Wenn das klappt, ist das wirklich genial – dann muss ich nicht mehr diese ätzenden, in Aluminiumfolie eingepackten Tabs kaufen, um den Auslauf meiner Toilette richtig sauber zu bekommen.
Los geht’s – Natron, Zitronensäure, Orangenschale, Lavendelöl und etwas Wasser vermischen. Wenn die Masse noch leicht feucht ist, kann man sie in eine Eiswürfelschale drücken. Das ist alles. Das Ganze muss über Nacht trocknen (quillt noch ganz schön auf) und dann kann man die Tabs, die man am besten in einem verschließbaren Glas aufbewahrt, verwenden.

Ich hab’s auch gleich ausprobiert – es sprudelt schön, sobald man den Tab in die Toilettenschüssel wirft, dann wartet man 30 Minuten und kann hinterher den ganzen Kalk bzw. Urinstein mit der Klobürste entfernen. Super!
Tag 13
Viel schöner als Plastikbürsten finde ich übrigens Bürsten aus Holz, für die Hände oder die Schuhe, als Handfeger und auch als Spülbürste.

Bürsten aus Holz fühlen sich einfach besser an, schonen die Umwelt und erfüllen den gleichen Zweck – zumindest fast. Bei Spülbürsten muss man das etwas relativieren – für heiße Pfannen sind Holzbürsten mit Naturborsten nicht ganz so geeignet – da werden sie schnell platt 😉.
Heute hab ich im Kampf gegen Plastik eine kleine Niederlage erlebt – wegen des derzeit grassierenden Coronavirus-Virus bekomme ich meine Wurst nicht in die mitgebrachte Dose. Na ja… Kann noch ein paar Wochen dauern, bis alles hoffentlich wieder normal ist!
Tag 14
A propos Niederlage – mein nächstes Experiment hat nicht ganz so geklappt wie erhofft. Ich hab frische Aloe Vera Blätter bekommen und in liebevoller Kleinarbeit das Gel herausgelöst, um Aloe Vera Hautcreme herzustellen.

Dies waren die Zutaten – Aloe Vera Gel, Mandelöl, H-Milch mit 3,8% Fett, Lavendel- und Lemongrassöl.

Ich hab die Zutaten mit dem Handmixer verrührt, bis das Gerät fast heiß gelaufen ist, aber fest wurde die Creme auch nach beinahe einer halben Stunde nicht. Obwohl ich wirklich sehr geduldig bin, hab ich irgendwann aufgegeben und gehofft, dass sich bei der Kühlung über Nacht was tut. Aber auch am nächsten Morgen war die „Creme“ noch super flüssig.
Also hab ich die Creme wieder in die kleinen Fläschchen angefüllt, in denen ursprünglich das Mandelöl drin war. Mit etwas Wohlwollen kann man das Erzeugnis als Körperlotion benutzen – man muss nur aufpassen, dass man nicht den ganzen Boden voll kleckert, aber wenn man es geschafft hat, die Lotion aufzutragen, fühlt es sich ganz angenehm an, und riecht gut! Jedoch nur solange man die Lotion im Kühlschrank aufbewahrt – Zimmertemperatur ist eher kontraproduktiv (da verdirbt auch H-Milch sehr schnell)! Experiment gescheitert, würde ich sagen 😉.
Tag 15
Statt Joghurt im Plastikbecher kaufe ich nun meinen Joghurt im Pfandglas.

Und Milch hole ich an der Milchtankstelle beim Bauern (liegt auf meinem Weg zur Arbeit) – dort fülle ich mir die frische Milch direkt in meine Glasflasche.

Tag 16
Der nächste DIY Versuch hat etwas besser geklappt – Flüssigseife selbst herstellen.
War aber auch ein bisschen anstrengend, die Seife auf einem Küchenhobel klein zu bekommen 😉.

Dann kochendes Wasser dazu, sowie Honig, Kokosöl und etwas ätherisches Duftöl. Alles schön verrühren.

Am Schluss ein einen Seifenspender umfüllen – fertig! Ist sehr ergiebig. Wenn die Seife nicht verdirbt, hab ich lang dran… Könnte sich auch als Duschgel eignen!
Tag 17
Nach einer Arbeitswoche im Büro tut es gut ein bisschen zu relaxen. Das klappt wunderbar mit einer selbst gemachten Aloe Vera-/Gurkenmaske.

Dazu habe ich Quark und Aloe Vera Gel mit gehäckselter Gurke und Minzeblättern vermischt. Dann auf’s Gesicht aufgetragen und eine halbe Stunde einwirken lassen. Sehr entspannend! Nach dem Abwaschen fühlte sich die Haut richtig frisch an!
Der Rest der Gurke ist wieder in den Kühlschrank gewandert – und manchmal braucht’s auch beim Plastikfasten etwas Kunststoff.

Diese kleinen Überzieher gerade zum Aufbewahren von angeschnittenen Gurken oder Zitronen finde ich ganz praktisch! So halten die Schnittränder lange frisch und hinterher wäscht man das Teil einfach wieder ab und kann es wiederverwenden.
Tag 18
Wochenende – Zeit zum Knabbern. Heute hab ich mir einen gesunden, plastikfreien Snack gezaubert, Apfelchips.
Ist super einfach. Äpfel waschen und mit einem Apfelausstecher (ich hab noch einen ganz alten bei meinem Papa zuhause gefunden) den Strunk entfernen. Dann die Äpfel in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden, alles auf einem Backblech verteilen und mindestens 3 Stunden bei 70 Grad und leicht geöffneter Backofentüre trocknen lassen.

Sehr lecker – und man kann auch noch gut Äpfel verarbeiten, die nicht mehr ganz taufrisch sind! Zudem wesentlich günstiger als die getrockneten Apfelscheiben, die es zu kaufen gibt.
Tag 19
Meine komplette Morgentoilette ist inzwischen plastikfrei – Haarwaschmittel, Spülung, Duschgel, Zahnpulver, Deo, Hautcreme!
Nur Toilettenpapier kann ich noch nicht selbst herstellen – das offenbar höchste Gut in der momentanen Coronakrise.
Mein Papa wusste bei der Geburtstagsfeier anlässlich seines 90. Geburtstags vor ein paar Wochen noch nicht, was für eine wertvolle Gabe er bekommen hat!

Heute hab ich noch ein neues Haarwaschmittel ausprobiert, als Alternative zur Haarseife: Roggenmehlshampoo.
Ganz einfach gesiebtes Roggenmehl und Wasser verrühren, bis es nicht mehr klumpt.

War ein ziemlicher „Batz“ (wie der Allgäuer es nennen würde), hat aber funktioniert!
Tag 20
Corona hat hier alles fest im Griff! Ich kam mir heute schon etwas komisch vor, als ich in der Apotheke (mit zwei Metern Abstand zu den anderen Kunden) Nachschub für meine DIY Experimente gekauft habe (Glycerin, Mandelöl und Kieselsäuregel). Irgendwie ist mir dann auch die Lust vergangen was Neues auszuprobieren.
Dafür hab ich die Abendsonne ganz klassisch und absolut plastikfrei genossen.

Tag 21
Ostern naht, und da bietet es sich an, Eier zu kochen und zu färben. Das geht selbstverständlich auch auf „natürliche“ Art – Ostereier ohne künstliche Farbe und Plastikverpackung!

Leider sind die Eier beim Kochen gesprungen, aber mit Rote Bete Saft und Kurkumapulver gibt es immerhin eine interessante Färbung (außer bei den Eiern, die ich nur in Rote Bete Saft eingelegt habe – die sind einfach nur bräunlich geworden – da hätte ich gleich braune Eier nehmen können 😉)!

Tag 22
Nach drei Wochen ist meine erste Haarseife aufgebraucht – und die Ergebnisse sind noch nicht wie erwartet, aber ich muss weiter ohne herkömmliche Shampoos durchhalten!
Heute hab ich als Alternative Aloe Vera Shampoo gezaubert. Soll auch bei fettendem Haar helfen. Ich hab Kernseife geraspelt, mit Wasser vermischt, alles warm gemacht und dann Aloe Vera Gel, Lavendelöl und etwas Glycerin dazugegeben.

Das Ganze ist dann in den Kühlschrank gewandert – ich bin gespannt ob mein Shampoo (im Gegensatz zu meiner Aloe Vera Creme von neulich) fest wird.
Tag 23
Mein Shampoo ist tatsächlich über Nacht fest geworden – diesmal fast zu fest, aber es ging trotzdem zum Haarewaschen, obwohl die Konsistenz sehr gewöhnungsbedürftig ist. Das Ergebnis, na ja – nicht wirklich salonfähig. Aber ich hab sowieso auf unbestimmte Zeit Homeoffice verordnet bekommen – da juckt das niemand 😉.
Ich hab seit langem mal wieder (Bio-)Fischstäbchen gemacht und dabei auf Backpapier verzichtet, sondern eine Silikonbackunterlage verwendet – diese erfüllt den gleichen Zweck und man kann sie immer wieder verwenden.

Dazu selbst gemachtes Kartoffelpüree (ja, das kann man wirklich selber machen – eine durchaus schmackhafte Alternative zum Pulver aus der Tüte!) – lecker! Dann gab’s noch Rote Bete aus dem Glas als Salat (das Wasser kann ich nochmal zum Färben von Ostereiern verwenden).
Tag 24
Beim Abflussreiniger kann man ganz einfach sparen – und eine umweltfreundliche Alternative zu aggressivem Rohrfrei aus dem Drogeriemarkt verwenden.

Das Wundermittel Natron wird zusammen mit Essigessenz (leider in der Plastikflasche) in den Abfluss der Dusche gegeben – das schäumt und zischt ein wenig. Nach etwa 10 Minuten kippt man heißes Wasser hinterher und wenn man zusätzlich noch mechanisch pömpelt, ist der Abfluss die nächste Zeit wieder frei!
Tag 25
Samstag Abend, Couchzeit! Zum Knabbern hab ich mir diesmal Chips selber gemacht – aus Kartoffel- und Süßkartoffelscheiben.
Das erste Schnellrezept (angeblich kalorienarme Chips) hat nicht wirklich funktioniert – ich hatte dünne Kartoffelscheiben auf einem Teller ausgelegt, gewürzt und sieben Minuten in der Mikrowelle erhitzt. Die Chips sind knusprig geworden, nur ließen sie sich kaum vom Teller lösen. Irgendwas hab ich wohl falschgemacht…
Dann hab ich noch eine zweite Charge versucht – diesmal im Backofen (wieder mit meiner Silikonbackunterlage)! Das hat besser funktioniert! Die Chips (mit Salz, Paprika, Knoblauch und Öl gewürzt) sind schön knusprig geworden.

Dazu Quarkdip und Karottenstifte – lecker!
Tag 26
Als Alternative zum Zahnpulver hab ich ein Rezept für Zahncreme ausprobiert.
Wie beim Zahnpulver brauchte ich Kalziumkarbonat, Xylit und getrocknete Salbeiblätter. Dazu Glycerin, Kieselsäuregel, etwas Kokosöl und Pfefferminzöl).

Die Konsistenz ist ganz ok (sieht allerdings ein bisschen aus wie Spachtelmasse), und die Creme schäumt im Gegensatz zum Pulver sogar etwas. Fast wie beim „normalen“ Zähneputzen.
Tag 27
So langsam steht der Frühjahrsputz an – wäre schön wenn die Fenster die Sonnenstrahlen auch durchlassen 😎.
Also probier ich mal eine neue Methode zum Fensterputzen aus. Branntweinessig mit Zitronensaft, Wasser und Speisestärke verrühren, Zeitungspapier zusammenknüllen und drauflos putzen. Soll streifenfreien Glanz geben.

Ich sag mal wieder „na ja“ – das gleiche Ergebnis (oder gar ein besseres) hätte ich wahrscheinlich auch ganz simpel mit einem Mikrofasertuch und Wasser erzielt. Aber egal – Hauptsache die Scheiben sind wieder sauber! Jetzt kann der Frühling kommen! So bald wie möglich bitte, wenn‘s nach mir geht! Die Tage ist es sonnig, aber bitterkalt!
Tag 28
Meine Haare schauen inzwischen wirklich furchtbar aus – fettig und strähnig. Das Aloe Vera Shampoo der letzten Tage war nix! Heute Morgen hatte ich die Hoffnung, dass mein Wundermittel Natron (mit warmem Wasser vermischt) mir helfen könnte. Das Ergebnis war nicht ganz katastrophal, aber ich kann nur wiederholen, dass ich froh bin im Homeoffice zu sein (heute ohne Videocalls). Und wenn man rausgeht, braucht man momentan bei dem eisigen Wind sowieso eine Mütze! Meine letzte Hoffnung: ab morgen gibt’s wieder Haarseife 😃!
Heute ist ein Päckchen von Greenpeace gekommen. Mit schönen Dingen, vor allem verschiedenen Blumensamen, die ich bestellt hab (daraus entstehen hoffentlich im Sommer spezielle Blümchen, die Bienen anziehen, und verschiedene Blumen mit essbaren Blüten).
Zudem hatte ich ein Buch zum Thema Plastikfasten bestellt – ich erhoffe mir davon ein paar weitere Ideen, damit ich auch die verbleibenden 2 1/2 Wochen der Fastenzeit hier noch was Interessantes berichten kann!

Tag 29
Die Haarseife heute hat mir endlich wieder etwas Zufriedenheit beim morgendlichen Blick in den Spiegel beschert. Es geht aufwärts, dachte ich…
Mein Versuch Handspülmittel herzustellen ist jedoch mal wieder gescheitert. Die Zutaten: geriebene Kernseife, kochendes Wasser, Natron und ätherisches Öl.

Erst dachte ich, das Spülmittel wird zu flüssig, aber nachdem das Ganze abgekühlt war, sah es so aus:

Völlig unbrauchbar als Spülmittel, obwohl ich die Mengenangaben genau befolgt habe. Auch mit mehr Wasser wurde es nicht viel besser. Ich hab mich entschieden das glitschige Etwas schließlich als eine Art Flüssigseife zu verwenden (hier wird nichts vergeudet!) Diesen Zweck wird die undefinierbare Masse hoffentlich erfüllen.
Zum Spülen greife ich jetzt doch wieder auf 🐸 Himbeergel aus der recycelten Plastikflasche zurück.
Noch ein Tipp: Für die Spülmaschine kann man Natron als Kalk- und Geruchstopp nutzen – einfach vor dem Einschalten auf den Boden der Spülmaschine streuen.
Tag 30
Mit meinem Badreiniger aus dem Bio-Tab war ich letztendlich doch nicht ganz zufrieden, er war auch nicht sehr ergiebig. Deswegen hab ich was anderes ausprobiert.
Zitronen- und Orangenschalen mit getrockneten Kräutern vermischen und mit erhitztem Branntweinessig aufgießen! Über Nacht stehen lassen, dann abseihen und in anderes Gefäß füllen. Dunkel lagern!

Das Mittel funktioniert ganz gut! Essig ist halt auch so ein Wunder- bzw. Allzweckmittel! Trotzdem muss man relativ fest reiben, um die Keramik im Bad richtig schön glänzend zu bekommen.
Tag 31
Ich habe gerade ein bisschen in meinem neuen Buch zum Thema „Plastik vermeiden“ geschmökert – auch am Arbeitsplatz sollte man versuchen unnötiges Plastik zu vermeiden.
Plastikbecher zum Beispiel gibt’s bei uns sowieso nicht – Wasser trinken wir aus richtigen Gläsern und Kaffee oder Tee aus Tassen. Ich benutze höchstens mal Plastik, wenn ich einen Salat von der Frischetheke im Supermarkt hole oder mir im Restaurant vom Mittagessen was einpacken lasse (das ist zwar meistens kein Plastik, sondern Styropor oder Alufolie – aber auch nicht besser).

Jetzt mit dem Homeoffice ist das alles eh kein Thema. Hier bereite ich mein Mittagessen frisch zu und wenn was übrig bleibt, wandert es in die immer wieder verwendbare Allzwecktupperdose.
Und schon hab ich Plastik gespart – es ist nicht alles schlecht in der momentanen Situation!
Tag 32
Seit dem letzten Nepal Urlaub habe ich in einem Langarmshirt einen Fleck, den ich noch immer nicht rausbekommen habe. Ich kann nicht mehr nachvollziehen, woher der Fleck stammte (wahrscheinlich von einem leckeren Currygericht), aber ich wollte noch einmal versuchen den Fleck zu bekämpfen. Auch hier gibt es alle möglichen Alternativen ohne Chemie.
Als ersten natürlichen Fleckenentferner hab ich Talkum, Speisestärke (Maisstärke) und Wasser vermischt, den Fleck eingerieben und das Ganze eine Weile einwirken lassen.

Hat nicht wirklich geklappt. Auch nach der anschließenden Maschinenwäsche hat man keinen Unterschied gesehen.
Als Zweites hab ich eine Natron-Wasser-Mischung probiert – auch hinterher war der Fleck noch da.
Aus der Verzweiflung heraus hab ich dann einen herkömmliche Fleckenentferner aus der Schublade gezogen – Fehlanzeige! Der Fleck ist wirklich hartnäckig!
Als letztes Mittel hab ich Zitronensaft mit Salz vermischt. Danach war der Fleck immerhin etwas weniger sichtbar – jippie, ein kleiner Erfolg!
Tag 33
Auch Mundwasser kann man ganz einfach selber machen. Salbeiblätter in kochendes Wasser geben, dem etwas Meersalz zugegeben wurde.

Salbei wirkt desinfizierend, also eine gute Ergänzung zu meinem Zahnpulver bzw. der Zahncreme (wo auch etwas Salbei enthalten ist). Das Mundwasser schmeckt wie das Salbeigurgelwasser, das ich mir bei Halsweh immer mache, aber etwas salzig. Na ja – wenn‘s hilft!
Tag 34
Heute ist mein freier Tag und so hatte ich genügend Zeit um in meinem neuen Buch zum Thema „Plastik vermeiden“ zu lesen.
Hier nur zwei kleine Botschaften, die man sich zu Herzen nehmen sollte.


Als einzelner Verbraucher ist dies wohl die einfachste Methode Plastik zu vermeiden:

Für den Obst- und Gemüseeinkauf eignen sich übrigens kleine Obstnetze – einmal gekauft kann man sie immer wieder verwenden; man muss nur dran denken, sie auch in den Laden mitzunehmen!
Wenn sich die Coronakrise wieder gelegt hat, möchte ich mal ein Gruppenevent starten: Plogging! Das heißt laufenderweise im Wald oder auf Wiesen Müll aufsammeln! Solche Events werden vom örtlichen Müllunternehmen unterstützt und ich bin mir sicher ich könnte ein paar engagierte Leute dafür gewinnen. Ich werde auf Facebook informieren, wenn es soweit ist!
So, und jetzt möchte ich noch einen Link aus dem Buch teilen, der auch viele nützliche Tipps enthält: https://myplasticfreelife.com/plasticfreeguide/
Wenn ich mir das so durchlese, muss ich feststellen, dass ich schon gar nicht so schlecht unterwegs bin!
Bei Punkt 17 bin ich allerdings noch in der try&error Phase 😀!

Tag 35
Der Frühling naht – und ich hoffe, dass ich ein paar Blümchen für meinen Balkon selber ziehen kann! Das reduziert Plastik, da ich keine Pflänzchen in Kunststoffbehältern kaufen muss, und es macht Freude, wenn aus den Samen tatsächlich etwas Blühendes wird.

Ich erhoffe mir eine bunte Auswahl an essbaren Blüten 🌺, Koriander und scharfen Peperonis. Letztere hab ich schon man gezogen – sind super geworden; sehr scharf! Wenn man die Schoten trocknet, kann man sie später gut kleinschneiden und lange als Gewürz verwenden.
Tag 36
Heute Abend gab’s eine kleine Houseparty – mit den Kollegen, mit denen wir normalerweise die Mittagspause verbringen – ganz einfach per App! Und dazu selbstgemachte Piña Colada mit frischer Ananas und Trinkhalmen aus Glas – Prost 🍸.

Tag 37
Heute war volles Programm – keine Zeit zum Basteln! Denn nach der Arbeit haben wir über Skype „Kaha“ gemacht – das ist mein Lieblingssport, den wir nun seit Wochen nicht mehr in der Gruppe machen können. Online war auch witzig und hat echt gut getan.
Okay, das hat jetzt nicht unmittelbar mit Plastikfasten zu tun, gemeinsamer Sport ist aber auch etwas, was die Welt ein bisschen besser macht 😊.
Abends gab’s plastikfreie Brotzeit, mit leckerer selbst gemachter Guacamole. Und gutem Allgäuer Bier.

Tag 38
Zugegeben, langsam wird es schwierig was Neues zu berichten. Zwar ist Corona, aber trotzdem hab ich nicht unendlich Zeit, um neue Experimente anzugehen – ich hab auch im Homeoffice volles Programm 😬.
Deswegen teile ich heute nur einen weiteren Link – auf der Seite von Utopia kann man sich auch ganz gut zum Thema nachhaltiges Leben inspirieren lassen! https://utopia.de
Und auf Instagram hat Utopia das Obst/Gemüse des Monats gepostet – das gibt’s sicher plastikfrei zu kaufen. Jetzt ist zumindest die beste Zeit dafür!
https://www.instagram.com/p/B-bziHECxBV/?igshid=14d8v68ftzbgp

Tag 39
Heute gab es bei traumhaften Frühlingswetter auf dem Balkon selbstgemachte Cantuccini – ein sehr leckeres italienisches Gebäck, das ich bisher im Supermarkt gekauft hab. Da mich eine liebe Freundin aber tatkräftig beim Plastikfasten unterstützt, hat sie die selbst gebacken und mir vorbeigebracht!

So kann der Frühling mit gutem Gewissen beginnen! 😊
Tag 40
Was für ein sonniges, warmes Wochenende! Sport draußen ist zum Glück noch erlaubt und so war ich heute mittags laufen, hab am Nachmittag die Sonne auf dem Balkon genossen und bin gegen Abend noch eine Runde Fahrrad gefahren.
Zur Belohnung hab ich schließlich meine Plastiktrinkflasche durch ein Hopfengetränk in der Glasflasche ausgetauscht.

Und meiner Haut wollte ich nach den ersten zwei Sonnentagen in diesem Jahr auch noch was Gutes tun und hab eine neue Gesichtsmaske ausprobiert.
Haferflocken, Honig, Kamillentee und etwas Olivenöl vermischen, fertig.

Die Haut fühlte sich hinterher sehr zart an – und der Rest, den ich nicht gebraucht habe, wandert morgen früh in mein Müsli.
Tag 41
Meine eindringlichste plastikfreie Erfahrung heute war der O-Saft im vom österreichischen TÜV geprüften kompostierbaren Becher, als ich in der laaaaangen Schlange zum Blutspenden angestanden bin.

Ich weiß nicht ob es wegen des Bechermaterials war oder wegen der zweistündigen Wartezeit – der Saft schmeckte sehr gut! 😉
P.S. Unverrichteter Dinge musste ich übrigens wieder heim – der letzte Nepal Aufenthalt war keine sechs Monate her und auch wenn wir in den Bergen waren, wurde ein Gebiet als malariagefährdet eingestuft 😬. Mist! Die in Papiertüte eingewickelte Breze am Schluss (alternativ zum eingeschweißten Marmorkuchen) war nur ein kleiner Trost!
Tag 42
Zur Reinigung der Spülmaschine eignet sich (mal wieder) Natron. 50 g auf den Boden der leeren Spülmaschine streuen, dazu 20g Zitronensäure ins Pulverfach geben und Maschine mit hoher Temperatur laufen lassen.

Soll gegen Verkalkung (der Spülmaschine) helfen und Gerüchen, Bakterien und Pilzen vorbeugen! Super einfach!
Tag 43
Endspurt! Heute hab ich Rezept Nummer 3 für Zahnpasta ausprobiert.
Kokosöl schmelzen, dazu Natron (was sonst 😄), Birkenzucker alias Xylit und Meersalz. Alles vermischen und ein paar Tropfen Pfefferminzöl dazu!
Dann die Masse in ein Glas abfüllen. Diese Zahncreme soll laut Rezept lange haltbar sein!

Soweit sogut – allerdings habe ich mal wieder die Befürchtung, dass alles viel zu flüssig ist. Ich lasse das Ganze jetzt über Nacht abkühlen und dann schau‘mer mal!
Tag 44
Heute Morgen war die Zahncreme oben noch flüssig, unten fest, und auf wundersame Weise hat sich später dann doch noch alles verbunden.
Zähneputzen fühlt sich komisch an – ist ja hauptsächlich Fett, aber der Geschmack des Kokosöls ist ganz angenehm. Ob das die Zähne sauber macht, daran hab ich jedoch gewisse Zweifel.
Jetzt gibt es noch eine Osterlektüre! Auch nach Ostern will ich versuchen, ein kleines bisschen die Welt zu retten 😊.

Tag 45
Zum Müsli esse ich alternativ zu Milch gerne Hafer-, Mandel- oder Reisdrinks. Heute hab ich mal einen Haferdrink selbst gemacht. Das ist die beste der drei Alternativen, da Hafer lokal angebaut wird und Mandeln und Reis einen extrem hohen Wasserverbrauch haben.
Das Rezept ist einfach: Haferflocken 15 Minuten in Wasser mit etwas Salz kochen.

Danach pürieren, etwas Zucker dazu und abseihen. Was im Sieb übrig bleibt kann man auch noch verwenden, als Porridge oder man gibt es einfach beim Müsli dazu.
Die Masse war insgesamt etwas zu dickflüssig. Nächstes Mal muss ich mehr Wasser nehmen – und der Drink schmeckt nicht so intensiv wie der gekaufte! Dafür weiß man was drin ist, spart sich die Verpackung und günstig ist es auch!
Tag 46
Die Fastenzeit ist rum – und damit auch mein Experiment. Nicht alles hat gut geklappt, aber ich konnte ein paar interessante Erfahrungen machen. Morgen schreibe ich noch eine kleine Zusammenfassung.
Nur soviel vorab: nach sechs Wochen ist tatsächlich die Krise vorbei – leider noch nicht die Corona-, aber zumindest meine Haarkrise. Ist zwar noch nicht 100% toll, aber ich mach auf jeden Fall mit der Haarseife weiter.
Mein Fazit
Sechseinhalb Wochen „Plastikfasten“ sind vorbei und die High- und Lowlights möchte ich mal kurz auflisten und bewerten (von 1 bis 10; 1 = Flop, 10 = Top).
Haarpflege
- Haarseife: 8 (der Wert hat sich über die Zeit gesteigert; ist schwierig, langes Haar vernünftig damit zu waschen, ist dann auch nicht sehr ergiebig, daher eher teuer; immerhin erzielt man nach einigen Wochen ein zufriedenstellendes Ergebnis; also weitermachen!)
- Roggenmehlshampoo: 6 (Nachteil: das Gebastel in der Früh)
- Natron zum Haarewaschen: 5 (man muss ja nicht für alles Natron verwenden)
- Aloe Vera Shampoo (selbstgemacht): 3 (schleimige, zähflüssige Konsistenz; Haar wird nicht wirklich sauber bzw. fettfrei)
- Apfelessigspülung: 7 (stinkt ein bisschen, Wirkung aber gut)
Wäschewaschen
- Waschnüsse: 9 (Nachteil: höchstens die Ökobilanz durch den Import und dass sie für Handwäsche nicht so gut geeignet sind)
- Fleckenentferner:
Talkum+Speisestärke: ?
Natron+Wasser: ?
Zitronensaft+Salz: 8
(es kommt sicher immer auf die Art des Flecks an, was tatsächlich gut funktioniert und was nicht – daher schwer zu bewerten)
Reinigungsmittel
- Ökoreinigertabs:
Glas: 4 (kaum Vorteile gegenüber Wasser pur)
Bad: 3 (auf Dauer nicht stark genug gegen Kalk)
Boden: 6 - WC-Reinigertabs aus Natron und Zitronensäure: 9
- Fensterputzmittel (Essig, Zitronensaft, Speisestärke & Zeitung): 3 (ich musste hinterher nochmal nachputzen)
- Handspülmittel: 2 (voll der Flop – dickflüssiger „Batz“, maximal noch als Handseife zu verwenden, die man mit dem Löffel entnehmen kann)
- Essigreiniger mit Zitrone: 6 (Keramik im Bad wird nur mit stärkerem Reiben wirklich sauber)
- Abflussreiniger aus Natron + Essigessenz: 8
- Spülmaschinenreiniger aus Natron: 8
Zahnpflege
- Zahnpulver: 8 (fühlt sich eigenartig an, Ergebnis aber gut)
- Zahncreme mit Kieselsäuregel: 7 (gute Konsistenz; Wirkung ok)
- Zannpasta mit Kokosöl: 4 (zu fettig, Wirkung fraglich)
Körperpflege
- Deo: 9 (vielleicht nicht ganz so stark wie herkömmliches Deo, aber eine super Alternative, güstig und ergiebig)
- Flüssigseife aus Kokosöl: 6 (letztlich zu zähflüssig, daher nicht für Seifenspender geeignet, aber kann auch als Duschgel verwendet werden)
- Aloe Vera Hautcreme: 1 (ohne Worte)
Das war’s – Ostern kann kommen!
