Ein Selbstversuch
März 2019
Manchmal muss man einfach etwas Verrücktes tun, zum Beispiel sich ein Buch kaufen, das 99 verrückte Dinge vorschlägt, die man unbedingt einmal in seinem Leben ausprobieren sollte.
Dann pickt man sich eine Challenge heraus, so wie diese:

Und welche Zeit würde sich besser eignen als die Fastenzeit? Die Krux ist nur, die Fastenzeit dauert 40, nicht 30 Tage, aber ich glaube sobald der erste Monat geschafft ist, ist der Rest ein Klacks.
Ich möchte vorausschicken, dass ich dieses Experiment nicht mit übertriebenem Ernst angehen werde, und daher beschränke ich mich auf’s Essen (das wird sicher schwierig genug, zumal ich meine Mittagspause üblicherweise mit anderen Fleischessern in Restaurants mit nicht gerade üppiger Auswahl an vegetarischen geschweige denn veganen Speisen verbringe!).
Wenn ich den Versuch auf alle Lebensbereiche ausdehnen würde, wie sollte ich denn zur Arbeit kommen, wenn nicht mit meinem Auto, in dem Ledersitze verbaut sind… Mein Fahrradsattel ist vermutlich auch nicht vegan!
Also, noch zwei Tage – dann geht’s los.
Tschüss Leberkäse mit Spiegelei 😉

Stürzen wir uns ins Abenteuer!

1. Tag
(Aschermittwoch)
Beim Frühstück muss ich mich nicht sehr verbiegen – Müsli mit Obst esse ich sowieso jeden Morgen (außer am Wochenende) und statt Milch gibts bei mir auch öfter Alternativen, z.B. Reisdrink, wie heute. Kaffee ohne Milch schmeckt zwar nicht ganz so gut, ist aber ok. Daran hab ich mich in den letzten Wochen schon gewöhnt, weil ich Intervallfasten ausprobiert habe und in der Zeit das Frühstück lediglich aus einer Tasse schwarzem Kaffee bestand.
Ist zwar ein anderes Thema, aber ich möchte noch kurz anmerken, dass die 6 Wochen mit je 6 Tagen ohne Frühstück und somit täglich ca. 14-16 Stunden ohne Aufnahme von Kalorien NIX gebracht haben. Nicht mal 1 läppisches Kilo hab ich abgenommen. Tja, irgendwas hab ich wohl falsch gemacht 🙈…
So, jetzt aber zurück zum aktuellen Thema.
Aufgrund eines privaten Termins ist das gemeinsame Mittagessen mit den Kollegen ausgefallen und so konnte ich „unbehelligt‘ einen bunt gemischten Salat zusammen basteln 😉.
Am Nachmittag musste ich den kleinen Hunger zwischendurch mit einer Mandarine, einem Apfel und zwei Scheiben Amaranth-Maiswaffeln stillen.
Abends hab ich Zucchinischeiben gegrillt, diese auf gekochtem Quinoa und gedünsteten Tomaten zubereitet und mit zerstoßenen Walnusskernen garniert – war richtig lecker!

2. Tag
Frühstück wie gehabt – nur heute etwas früher als sonst, da ich einen geschäftlichen Termin in Stuttgart hatte.
Zu Mittag konnte ich meine Kollegen dort überzeugen, dass wir aus zeitlichen Gründen nur schnell zum Supermarkt gehen und uns was von der Salatbar holen. Natürlich gab es auch eine heiße Theke – es soll ja niemand gezwungen werden, Salat zu essen. Die Auswahl an Salat wäre dabei recht abwechslungsreich gewesen, jedoch konnte ich allerhöchstens in jeder zweiten Schale etwas passendes für mich finden. Wurst- oder Nudelsalat, Tomate-Mozzarella, Fetakäse, Thunfisch oder Ei – alles tabu. Bei den Bohnen habe ich mich angesichts des Meetings auch lieber zurückgehalten 😉. Also blieb es bei grünem Salat mit Karotten, Gurken, Kartoffelsalat und als Highlight ‚Dolmades‘, mit Reis gefüllte Weinblätter nach griechischer Art. Lecker! Im Büro haben wir noch einen Kaffee getrunken und alles war gut!
Als ich am frühen Abend zurück war, hab ich am Bahnhof noch eine Kornsemmel geholt und im Supermarkt ein paar vegane Leckereien für den „Notfall“ gekauft:

Danach ging’s zwei Stunden zum Sport (Aroha & Kaha). Ich war dann erst spät zuhause und hatte keine Lust mehr zu kochen. Deswegen hab ich mir zum Abschluss des Tages einfach eine feine Brotzeit aus Dinkelbrot mit Paprikaaufstrich und allerlei Gemüse gemacht.

3. Tag
Mein Müsli zum Frühstück hab ich heute mit ein paar Himbeeren aufgepimt:

Da ich freitags meistens Homeoffice mache, war das heutige Mittagessen auch easy – aus den Gemüseresten in meinem Kühlschrank habe ich eine schnelle, leckere Suppe gekocht – passte gut zu dem nasskalten Wetter. Ich hab Stangensellerie als tolle Zutat für eine Gemüsesuppe wieder entdeckt – der gibt einen ganz besonderen Geschmack, und verträgt sich gut mit Karotten, Kartoffeln und Süßkartoffel. Dann noch ein bisschen Knobi und Ingwer dazu, schön würzen und die Suppe schmeckt so gut, dass man die Würstchen gar nicht vermisst 😉.
Das Abendessen ist vielleicht nicht ganz so gesund, aber 100%-ig vegan 👍🏻.

Und jetzt freu ich mich auf „Bohemian Rhapsody“…
Ein wunderbarer Film! Tolle Musik mit viel Leidenschaft! Lohnt sich!!!
4. Tag
Es ist Samstag – normalerweise gibt es am Wochenende frische Brötchen (manchmal auch eine Butterbreze), dazu Wurst, Käse und weich gekochtes Ei. Heute dagegen gab es zwar auch was vom Bäcker, als Belag jedoch Pflanzenmargarine für die Breze und Paprikaaufstrich für die Kornsemmel. Kaffee und O-Saft dazu und fertig ist ein leckeres veganes Frühstück.
Mittags war ich in der Stadt (und hab mir schicke Barfußschuhe gekauft, die ich schon lange haben wollte). Mein Mittagessen bestand lediglich aus einem Kurkuma-Chai Kaltgetränk To Go vom Drogeriemarkt. Interessanter Geschmack! Ist schon spannend auf was man alles stößt, wenn man sich mit dem Thema „vegan“ beschäftigt und in den entsprechenden Regalen der Läden auf Erkundungstour geht.

Ich kam passend zum Kaffee nach Hause zurück, bzw. zu meinem Papa, bei dem ich derzeit die Wochenenden verbringe.
Statt Kuchen hab ich mir Maiswaffeln mit Kokosmilchcreme (aus Milch von Kokosnüssen und Kokosblütensirup) bestrichen und mit frischen Früchtchen garniert.

Die Brotzeit am Abend bestand aus Kürbiskernbrot mit Paprikapaste sowie geschnittenen Gurken und Karotten. Mehr braucht man eigentlich nicht – später vielleicht noch ein paar Nüsse zum Knabbern 😉.
5. Tag
Müsli mit Haferdrink und frischen Früchten (Banane, Himbeeren und Heidelbeeren) zum Frühstück.
Mittags gibts schnelle Küche. Glücklicherweise hat meine Lieblingsnudelfirma (bei der zufällig mein Bruder arbeitet) auch vegane Bio- Bandnudeln im Sortiment.

Dazu Tomatensoße mit frischem Oregano und gemischten Salat. Fertig!

So bin ich gestärkt, um am Nachmittag bei sehr wechselhaftem Wetter (Regen, Sturm und immerhin ein paar Minütchen Sonne) meine neuen Barfußschuhe auszuprobieren. Die sind genial!
Selbst wenn man durch knöcheltiefe Pfützen gelaufen ist, werden die Füße nicht kalt, sofern man natürlich in Bewegung bleibt. Das gefällt mir 😊.
Danach tat es trotzdem gut, zuhause in der warmen Stube einen schönen Kaffee zu trinken.
Abends gab’s noch Brotzeit mit dem restlichen Paprikaaufstrich und selbstgemachter Guacamole (blöderweise die dritte Avocado in einer Woche, die innen braun war – man konnte sie aber trotzdem noch essen!). Dazu buntes Gemüse.

6. Tag
Heute stand die erste „große“ Herausforderung bevor – mit meinen Kollegen Mittagessen gehen 😉. In dem Restaurant, in dem wir montags oft sind, gibt es hervorragende Balkanküche, die bekanntlich sehr fleischlastig ist, oder alternativ Pizza – beides im XL Format (außer man bestellt eine kleine Portion). Nur Salat wollte ich nicht, da mir aufgrund des plötzlichen Wintereinbruchs nach etwas Warmem war. Also hab ich mir einen Tomatensalat und dazu Pizzabrot bestellt (ohne Käse, dafür mit extra Knoblauch). War sehr fein und kein Grund auf die dick belegte Pizza der Kollegen neidisch zu sein.

Abends bin ich nach meinem Chinesischkurs erst spät nach Hause gekommen, und so gab es nur kalte Küche. Dinkelbrot, einmal mit Hummus und einmal mit Margarine – dazu Gemüsehäppchen.

7. Tag
Jetzt ist schon gleich die erste Woche meines Experiments vorbei – bisher ist alles ziemlich einfach! Und macht richtig Spaß!
Mittags haben wir ein kleines Burger-Restaurant in der Stadt ausprobiert, das auch vegetarische und vegane Burger anbietet. Ich hab mir einen „Freigeist-Burger“ mit Schwarzbohne-Reis-Patty, Salat, Gurke, Zwiebeln und Guacamole gegönnt, dazu Berglimo – hat wunderbar geschmeckt.

Am Abend hab ich aus nur 6 Zutaten ein feines Abendessen gezaubert (Rezept aus meinem „Energy Food“ Kochbuch).
Vorher:

Nachher:

Auch sehr schmackhaft 👍🏻.
8. Tag
In die zweite Woche starte ich wie üblich, mit Müsli, Früchten und Haferdrink.
Mittags haben wir ein Café-Restaurant ausprobiert, das ich bisher nur als Café wahrgenommen hatte. Dort gibt es tatsächlich jeden Tag ein veganes Mittagsgericht – hätte ich in unsere Stadt gar nicht erwartet 😉.
Als Vorspeise bekamen wir Kartoffelsuppe und als Hauptgericht hab ich mir Bulgursalat mit Rote Bete, Kichererbsen und Soja-Minze Dip bestellt. Hat super geschmeckt und war auch optisch ein Leckerbissen.

Am Abend hab ich mir wieder Brot mit Hummus und Paprika-Tomate Aufstrich gemacht – dazu Gurken, eingelegten Knoblauch und Paprikaschote. Einfach, und lecker.
9. Tag
Heute hatte ich mittags etwas zu erledigen, deswegen hab ich mir nur was aus dem Supermarkt geholt. „Klein-China“ in Suppenform und dazu eine Vollkornsemmel. Suppe in der Mikrowelle bei uns in der Cafeteria der Firma warm gemacht und fertig war die schnelle Küche. Mit etwas Bio-Chili-Gewürz verfeinert war die Suppe lecker und vor allem wärmend.
Das tat sehr gut, bei dem derzeit wirklich gruseligen Wetter – Schneeregen und Wind. Bäh!
Abends haben wir nepalesisches Dhal Bat gekocht. Das ist immer sehr lecker und lässt die Erinnerungen an den schönen Nepalurlaub 2017 wieder aufleben. Reis, Linsen, Gemüse, Spinat und dazu scharfe Pickles – ist nicht nur optisch ein Gedicht.

Macht auch stark!

10. Tag
Weiterhin Gruselwetter – es wird Zeit, dass endlich der Frühling kommt! Immerhin musste ich heute nicht außer Haus, da ich wieder Homeoffice hatte.
Mittags gab’s das restliche Dal Bhat von gestern, war immer noch sehr fein! Und weckt die Sehnsucht nach Urlaub!
Für’s Abendessen hab ich ein tolles Rezept gefunden. Veganes Pilzrisotto mit Rucola. Hat einfach genial geschmeckt – ein richtiges Geschmackserlebnis. Und nächstes Mal mach ich das mit Steinpilzen statt Champignons, dann wird’s sicher noch besser, obwohl der Geschmack kaum zu überbieten ist!

11. Tag
Keine besonderen Vorkommnisse – außer diese Karikatur zum Thema „vegan“ in unserer Allgäuer Heimatzeitung:

Das Thema ist offenbar schon hier bei uns in der Provinz aktuell 😉.
Zum Frühstück (und zur Brotzeit) hab ich veganen Scheibenkäse ausprobiert – aus Mandelerzeugnis. Na ja, ist keine geschmackliche Offenbarung, aber mit Kräuter-Tomate Brotaufstrich als Unterlage schmeckt sogar der 😃.
Ansonsten gab’s frische Ananas zwischendurch und zum Kaffee wieder mal Maiswaffeln mit Kokoscreme und Himbeeren.
12. Tag
Heute war Resteverwerten angesagt – Müsli mit Reisdrink und Banane zum Frühstück. Mittags das übrig gebliebene Pilzrisotto (auch aufgewärmt noch unglaublich lecker), frischen Rucolasalat als Beilage und Ananas zum Nachtisch. Abends Brotaufstrich und verbleibenden Fake-Käse auf schönem Bauernbrot. Paprikaschote und Essiggurke gaben den Frischekick dazu.

Die bunten Eier im Hintergrund musste ich links liegen lassen, aber ist ja auch noch lange nicht Ostern …
13. Tag
Heute hab ich glatt vergessen mein Mittagessen zu fotografieren, weil ich die Pause mit einer Freundin verbracht habe, die mich mit Erzählungen von ihrem tollen Islandurlaub in den Bann gezogen hat. Das Essen dazu war sehr lecker, Zucchinicremesuppe als Vorspeise und danach Pasta mit Avocado, Tomaten und Rucola. Alles vegan!
Anschließend haben wir noch im türkischen Gemüseladen eingekauft – ich als Teilzeit-Veganerin und sie, nachdem die Auswahl an frischen Sachen in Island wohl nicht so üppig war 😉.

Zum Abendessen haben wir ein „Bayerisches Curry“ gekocht, eine Fertigmischung aus dem Bioladen mit allerlei gesunden und natürlichen Zutaten wie Urkorn, Belugalinsen. Buchweizen, Emmer, Liebstöckel und vielem mehr. Das alles mit Kokosmilch gekocht schmeckt richtig lecker. Dazu frisch gebratenes Gemüse (Kartoffel, Karotte, Kichererbsen, Süßkartoffel, Zwiebel) und Mangold. Wieder ein neues Geschmackserlebnis.

14. Tag
Manchmal ist vegan auch total langweilig – Müsli zum Frühstück. Mittags restliches Curry von gestern. Zwischendurch einen Apfel und eine Mandarine. Zum Abendessen Brot mit Hummus und dazu Tomaten. Und schon ist der Tag rum!
Ach, eins noch! Gemein war, dass heute noch Schokoküsse in der Cafeteria rumstanden, da gestern ein Kollege anlässlich seines Geburtstags die guten alten „Mohrenkopfsemmel“, wie es sie früher immer im Stadtbad gab, ausgegeben hat.
Rein aus nostalgischen Gründen hätte ich gerne einen gegessen, durfte ich aber nicht 😉.
15. Tag
Heute Mittag waren wir mal wieder in einem unserer Lieblingsrestaurants, wo wir im Sommer gern im Biergarten sitzen. Da die Sonne schien, konnten wir im Wintergarten essen, gerade rechtzeitig zum kalendarischen Frühlingsanfang. Ich hab einen schönen gemischten Salat mit Granatapfelkernen gegessen und mich hat es gar nicht gestört, dass meine Kollegen Salat mit Putenstreifen oder gar Gschwollene und Currywurst gegessen haben 😉.

Abends wurde es noch leckerer. Mit Sesam ummantelte Falafeln auf Romana-Rucola-Tomaten Salat und als extra Kick Bulgursalat mit Sambal Olek, frischer Minze und Mangold. Zum Reinlegen!

16. Tag
Langsam wird es frühlingshaft – mittags genossen wir die Aussicht auf die noch weißen Berge von der schönen Sonnenterrasse des nahegelegenen Flugplatzes aus. Das Essen dort ist immer sehr lecker, aber die Auswahl an vegetarischen und erst recht veganen Speisen ist ziemlich eingeschränkt. Also fiel meine Entscheidung spontan (mal wieder) auf einen gemischten Salat 😉.
Hat sehr gut geschmeckt und man hätte nach der Pause gerne noch länger dort in der Sonne sitzen bleiben können.
Abends beim Sport hat mir dann allerdings etwas die Energie gefehlt – und so hab ich mir anschließend zuhause eine Portion Nudeln gemacht, um wieder Kraft zu tanken.

Bandnudeln ohne Ei, Pesto und Reibekäse. Alles vegan! Geschmack ok – ich hätte es noch besser würzen sollen, glaub ich. Aber satt bin ich jetzt auf jeden Fall!
17. Tag
Homeoffice-Tag. Frühstück wie üblich, Müsli-„Bausatz“ aus Haferflocken, Weizenkleie, Leinsamen, Sultaninen, Kürbiskernen, Kokosflocken, Quinoa und Nüssen, vermischt mit Haferdrink und dazu schwarzen Kaffee.
Mittags den restlichen Bulgursalat und die Falafeln von Mittwoch.
Abends, nach schönem langen Spaziergang und einem dunklen Weizen im Biergarten, gab es mal wieder experimentelle Küche. Burger aus Allgäuer Brennterküchlein (das sind Getreide-/Gemüsebrätlinge), dazu Maniok- und Kartoffelpommes sowie Krautsalat.
Einzelteile:

Ready to eat:

Mega – richtig lecker!!! Auf jeden Fall wieder ein Highlight 👍🏻.
18. Tag
Es ist Frühling – Wahnsinnswetter heute, und das am Samstag ☀️☀️☀️!
Beim Frühstück hab ich mit Freude festgestellt, dass die Bio-Schokocreme, die ich schon lange zu Hause hatte, sogar vegan ist. Lecker!
Mittagessen ist ausgefallen. Nachmittags Maiswaffeln mit Kokoscreme und selbstgemachtem Holunderblütengelee zum Kaffee. Abends nochmal Brennterburger – von den Brätlingen war noch einiges übrig.
Zum Knabbern vor dem Fernseher probier ich mal ein paar Gemüsechips.

Na ja, da kommt man nicht wirklich in Versuchung die ganze Tüte auf einmal zu verputzen 😉.
19. Tag
Oh – ich hab festgestellt, dass die Fastenzeit keine 40 Tage dauert, sondern ein paar Tage mehr. Eigentlich 46 Tage insgesamt, aber die Sonntage werden offiziell nicht gezählt. Na ja, ich werde das trotzdem bis Ostersonntag durchziehen – ist ja schon fast Halbzeit.
Mittags stand ich vor der Herausforderung, in einem traditionellen Gasthof auf dem Dorf etwas Veganes auf der Speisekarte zu finden. Salat wollte ich nicht. Ich war vormittags joggen und hatte Hunger! Zum Glück gab es gekochtes Gemüse – ich hab das Spiegelei, das mit dabei stand, abbestellt und hatte dann ein schmackhaftes, sehr gesundes Mittagessen, und hinterher war ich auch satt.

Abends den letzten Brätling gegessen, der noch übrig war, mit Paprikaschote, Salat und Brot. Immer noch lecker!
20. Tag
Endlich ist unser Lieblingsasiate wieder vom Heimaturlaub aus Vietnam zurück. So konnte ich sein Gemüse-Curry ausprobieren – und es war mega-lecker. Knackiges Gemüse in Kokosmilchsoße mit Reis, und dazu Mangosaft.

Abends gab’s eine Neuauflage des Pilzrisottos, diesmal mit heimischen Steinpilzen (aus dem Gefrierschrank). Wieder zum Reinlegen – so fein !!!

21. Tag
Heute Mittag war es auch wieder hart – beim Italiener mit den riesigen Nudelportionen und Pizzas habe ich mich mit Bruschetta begnügt.

Waren richtig lecker, schön mit Knoblauch und Balsamicoreduktion, aber nicht besonders viel – ist ja eigentlich auch eine Vorspeise.
Am Nachmittag musste ich schließlich etwas Obst und Maiswaffeln knabbern, sonst hätte ich meinen Kollegen mit meinem knurrendem Magen gestört 😉.
Abends hab ich Blätterteigtaschen, gefüllt mit Tofu und Linsen, bestreut mit Sesamkörnern gebacken, und das Ganze auf Rucola-Salat mit Tomaten serviert.

War so ergiebig, dass ich nur ein Drittel der Teigtaschen essen konnte. Den Rest gibts morgen – darauf freu ich mich schon, denn das hat mir mal wieder unglaublich gut geschmeckt!
22. Tag
Heute hab ich mich zum Mittag für Bratkartoffeln entschieden. Es ist gerade einfach kein Salatwetter – ich brauch was Warmes 😉.
Ich hab gar nicht den ganzen Teller geschafft und einem Kollegen noch was abgegeben.
So hab ich den Nachmittag gut überstanden.
Abends gab’s nochmal Tofu Teigtaschen, bevor es ab in die Sauna ging. Dort hab ich auf den Molkedrink verzichtet, den ich sonst gerne trinke, und stattdessen ein leichtes Weizen getrunken 😉.
23. Tag
Yes – Halbzeit!
Ich bin mitten in meinem Experiment angelangt. Es ist machbar, manchmal nicht einfach, manchmal etwas eintönig – aber ich schaffe das! Hab schon viele neue Dinge kennengelernt und ausprobiert, die ich auch sicherlich nach der Fastenzeit noch machen bzw. essen werde!
Heute Mittag musste ich kurz in die Stadt, hab mir was von der Salatbar im Supermarkt geholt und dann zusammen mit meiner letzten Blätterteig-Tofu-Linsentasche im Büro gegessen. Zum Nachtisch hab ich einen veganen Schokopudding „gefunden“, der richtig lecker geschmeckt hat. Gut, dass ich gleich eine Viererpackung gekauft habe 😊.

Abends, nach Aroha und Kaha, hatte ich richtig Hunger und die Hartweizen-Linguine mit Tomaten-Aglio-Olio Soße mit veganem Reibekäse und garniert mit Oregano sehr genossen. Danach war mein hungriger Geist wieder besänftigt!

24. Tag
Die heutige Herausforderung war bei der Abschiedsfeier eines Kollegen zum Sekt was Essbares für mich zu finden. Es gab unterschiedlich belegte Brezen, die immer sehr lecker, aber leider alles andere als vegan sind. Ein Kollege hat mir seinen Gemüsebelag geschenkt und ein anderer Kollege hatte die tolle Idee, dass ich doch von zwei Butterbrezen jeweils die nicht bestrichene Seite essen könnte. Und er hat sich geopfert, die anderen beiden Hälften zu essen. Genial!

Abends, nach kleiner Wanderung auf eine Hütte, hatte ich doch wieder ziemlich Hunger. Das einfachste und schnellste waren Nudeln – diesmal Märchennudeln (eigentlich für Kinder, aber auch super für mich!). Mit Tomatenstückchen, veganem Pesto und Reibekäse sehr lecker.

25. Tag
Gemütliches Samstag-Frühstück – auch ohne weichgekochtes Ei sehr lecker. Schön, wenn man in Ruhe essen kann und nicht zur Arbeit hetzen muss.

Ansonsten gibt’s nichts Besonderes zu berichten, außer dass ich endlich mal wieder eine richtig gute Avocado erwischt habe, die ich (nach kräftezehrender Gartenarbeit) zusammen mit Brot mit Chili-Hummus, Paprikaschote und Karotte zur Brotzeit genossen habe.

26. Tag
Müsli zum Frühstück, dann ne Runde gelaufen, und mittags einen schönen Brokkoli-Kartoffel-Karottenauflauf gekocht.

Der Auflauf hat sogar meinem Papa geschmeckt – ok, er hat seine Portion noch mit etwas Käse verfeinert 😉.
Am Nachmittag an einem Flow-Yoga Workshop teilgenommen – war super, und ganz schön anstrengend!
Abends zur Brotzeit hab ich gleich vier Brote verdrückt – ich hatte ziemlich Hunger!
27. Tag
Frühstück wie üblich, mittags den übrig gebliebenen Auflauf von gestern auf der Sonnenterrasse bei uns in der Firma gegessen.
Abends gab’s mangels Zeit zum Einkaufen einfach das was da war. Aus Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Spinat hab ich Kartoffelpüree mit Spinatgemüse gezaubert. Das Püree hat mit Sojadrink statt Milch und Pflanzenmargarine statt Butter sehr gut geschmeckt.

28. Tag
Im Flugplatzcafé war es heute Mittag wieder traumhaft – Sonne pur und Blick auf die noch immer verschneiten Berge! Es war schwer nach dem Essen wieder zurück in die Firma zu fahren! Zum Essen gab’s bei mir eine Portion Pommes und einen kleinen gemischten Salat – gar keine so schlechte Kombi.
Abends, nach einer kleinen Joggingrunde, habe ich Pizza gemacht. Meinen Standard-Hefeteig, mit Zwiebeln und Knoblauch verfeinerte Tomatensoße, Champignons, Zucchini und Rucola als Belag und oben drüber ein bisschen was von dem veganen Reibekäse, den ich noch im Kühlschrank hatte. Alles schön gewürzt und so hat die Pizza fantastisch geschmeckt!

29. Tag
Frühstück wie üblich, mittags wieder mega leckeres Gemüsecurry beim Asiaten gegessen.
Abends hatten wir eine geschäftliche Veranstaltung mit internationalen Vertriebspartnern in einem traditionellen Restaurant in der Nähe der Berge. Es gab eine extra Speisekarte für uns und darauf stand sogar ein veganes Gericht – lentil stew, also Linseneintopf. Dazu gab es ganz tolles Brot. Und dazu ein Bierchen von einer heimischen Brauerei 😊.

30. Tag
Heute, am Tag.30, ist es passiert – ich hab gemogelt. Allerdings unabsichtlich. In der Mittagspause waren wir beim Italiener. Ich wollte mich bei der jungen italienischen Bedienung erkundigen, ob die Nudeln aus Hartweizengries gemacht sind (wovon ich ausging, wollte aber dennoch sichergehen). Sie hat verstanden, dass ich ein „Weizenbier“ trinken will und hat das bereits mit den Worten „Allora Weizen!“ auf ihrem Bestellblock notiert. Ich hab daraufhin meine Frage zurückgezogen und das Weizen „abbestellt“, dafür Spaghetti Napoli und Mineralwasser in Auftrag gegeben. Dabei hab ich glatt vergessen zu erwähnen, dass die Pasta ohne Käse sein sollte. Als mein Essen kam, waren Spuren von Parmesan drauf – ich konnte diesen nicht von den Nudeln trennen und hab ihn tapfer mitgegessen 😂.

Immerhin hatte ich damit eine super Unterlage für den Nachmittag und die abendliche Doppelstunde Sport.
Zuhause gab’s die restliche Pizza von vorgestern, gemischten Salat und frische Avocado aus Ecuador. War auch sehr fein – und zu 100% vegan 😉.

31. Tag
Heute Mittag hab ich mal die Variante Bratkartoffeln und kleiner gemischter Salat ausprobiert. Wunderbar!
Abends haben wir mal wieder Dhal Bat gekocht – ist immer ein Genuss, die Geschmacksvielfalt durch die tollen Gewürze, das frische Gemüse, die Linsen und der Reis. Dazu ein wenig scharfe, indische Pickles (mit Vorsicht genossen). Einfach lecker!

32. Tag
Samstag – ausschlafen und gemütlich frühstücken, wie schön!
Und Sonne – nicht ganz so warm wie letztes Wochenende, trotzdem super!
Das Wetter lud zur ersten Motorradtour des Jahres ein. Die Berge sind noch ziemlich verschneit und auch im Tal ist es zum Teil noch recht kühl. Dank der richtigen Kleidung war es dennoch traumhaft.
Auf der Eibsee-Alm mit Blick auf die Zugspitze haben wir Pause gemacht und wollten etwas auf der Sonnenterrasse essen. Auf der Karte stand so gut wie nichts Vegetarisches geschweige denn etwas Veganes. Immerhin gab es einen Gemüse-Kräuter-Eintopf. Diesen wollte ich ohne Ricotta bestellen – da meinte der slawisch klingende Keller: „Gerne auch ohne Geschmack!“ Und das leichte Weizen, das ich bestellt habe, kommentierte er mit „Ist genauso schwer wie das normale“. So ein lustiges Kerlchen 😉. Eintopf und Weizen war schließlich 1a und frisch gestärkt ging’s danach wieder nach Hause zurück.

Morgen ist Stadtlauf angesagt. Sind zwar nur 5 km, aber Kohlenhydrate schaden sicher nicht. Deswegen haben wir abends Pasta gekocht – Dinkelspaghetti mit Tomatensoße und Salat. Einfach, aber geschmackvoll.

33. Tag
Zum Frühstück ein schönes Müsli mit selbstgemachter Mandelmilch.
Das und die Nudeln von gestern haben mir offensichtlich Kraft für den Lauf gegeben. Ich hab meine persönliche Bestzeit erreicht, und das auch noch mit Barfußschuhen. Wetter war super – war ein tolles Event.
Am Nachmittag haben wir noch auf dem Rathausplatz den Halbmarathon angeschaut, ich hab den ersten Aperol Spritz des Jahres getrunken und danach einen Tee „Insel der Sinne“ genossen.

Einfach schön.
Zum Abendessen gab es noch das restliche Dhal Bat – etwas aufgepimpt. Lecker wie immer!

34. Tag
Start in die neue Woche mit dem Standard-Frühstück: Müsli, Mandelmilch, Banane.
Mittags wieder Nummer 52, Gemüsecurry beim Asiaten.
Am Spätnachmittag gab es das jährliche Preisschafkopfen, das bei uns in der Firma organisiert wird. Ich hab mich wacker geschlagen, musste aber leider auf die Belohnung in Form einer mit Wurst, Käse oder Lachs belegten Riesenbreze verzichten. Stattdessen hab ich den Kollegen beim Essen zugeschaut und zuhause eine feine vegane Brotzeit gemacht.

35. Tag
Zu Mittag hab ich es nochmal beim Italiener probiert – diesmal hat alles gut geklappt. Ich konnte ohne Probleme Rigatoni Napoli ohne Parmesan, und ohne Weizenbier bestellen 😉.

Abends hab ich frisches Gemüse eingekauft, eine feine Guacamole gebastelt und alles zusammen mit einem Vollkornbrötchen genossen (und mit einem Glas Feierabendwein).

36. Tag
Zum Frühstück hab ich die letzte Mandelmilch aufgebraucht – war sehr lecker. Mach ich mal wieder.
Mittags gab es gemischten Salat mit Essig-Öl Dressing zum Selbermachen. Dazu knuspriges Weißbrot.

Nach einem langen Arbeitstag sind wir abends mit ein paar Kollegen spontan zu einem der beiden neuen Indischen Restaurants gegangen. Auf der Karte gibt es viele vegane Gerichte – ich hab mir Bindhi bestellt – Okragemüse mit Ingwer und Kräutern, und als Vorspeise Pappadums.

Sieht auf dem Bild nicht so lecker aus, war es aber! Auch ein bisschen scharf.
37. Tag
Bei unserem Lieblingsitaliener hab ich heute Gemüsepizza ohne Käse bestellt – der Maestro hat mich wie ein Ufo angeschaut. Die Pizza war wirklich sehr gut! Und dank des fehlenden Käses hab ich sie auch fast ganz geschafft.

Zuhause, nach dem donnerstäglichen Sport, gab es Grünkernbratlinge mit unglaublich leckerem Kartoffelsalat. Dieser bestand aus geviertelten gekochten Kartoffeln mit Schale, vermischt mit klein gehackten Mandeln, Knoblauch, Petersilie, Gürkchen, abgeriebener Schale und Saft von einer Biozitrone, Salz, Pfeffer, etwas Chili und Olivenöl – der Hammer! Ein richtiges Geschmackserlebnis!!!

38. Tag
Schnelle Mittagspause heute – diesmal hab ich es mit „Little India“ probiert – die Suppe hat gut getan, denn irgendwie ist es schon wieder kalt 😉.

Abends (endlich Freitag!) wahnsinnig leckeres Rote-Bete-Risotto gegessen!

Frisch gestärkt ging’s dann zu einer Sportmodenschau – cooles Event!
39. Tag
Samstag, ausgeschlafen, ausgiebig gefrühstückt. Danach ging’s zum Arbeiten – Zimmer streichen.
Deswegen hatte ich untertags keine Zeit etwas zu essen, hab mit aber dafür abends eine feine Brotzeit gerichtet. Sportlersemmel mit der restlichen Erbse-Masala Paste und Paprika-Nuss Aufstrich, dazu frisches Gemüse. Das Bier im Hintergrund war nur Deko 😊.

40. Tag
Tag 40 und kein Ende in Sicht! Mein Experiment geht noch 6 Tage weiter – bis der Osterhase kommt 🐇.
Heute gab’s Papaya und Himbeeren im Müsli mit Haferdrink – eine sehr harmonische Mischung, wie ich finde.

Und zu Mittag samtweiche Pellkartoffeln mit Chili Hummus, frischen Karotten und Kohlrabi. Auch eine sehr gute Alternative zu Kartoffeln mit Butter, Käse und Quark.

41. Tag
So, letzte (kurze) Arbeitswoche vor Ostern.
Nach fast sechs Wochen veganem Essen werden meine Beiträge zugegebenermaßen nicht mehr viel abwechslungsreicher.
Müsli mit Haferdrink zum Frühstück, gemischten Salat zum Mittagessen. Nachmittags als Snack einen Schoko-Sojapudding.
Abends muss ich nochmal den megaleckeren Kartoffelsalat mit Mandel-Knoblauch-Zitronen Dressing erwähnen! Mit Grünkernbratlingen und Tomatensalat ein wahrer Genuss!

42. Tag
Mittags musste ich kurz in die Stadt und hab mir im Fastfoodladen ein veganes Sandwich mit Guacamole, Salat, Tomaten, Mais, Jalapeños und scharfer Chilisoße geholt. War gar nicht schlecht!

Abends war ich auf einem Geburtstag eingeladen, auf dem es die leckeren Pizzabrötchen gab, die ich auch gerne bei solchen Gelegenheiten mache. Schon gemein, dass ich nix davon schnabulieren durfte, aber die Seele mit Avocado und Paprikaschote als Ersatz war auch lecker 😊.
43. Tag
Heute Vormittag hab ich schon einen Fauxpas begangen – im Gespräch mit einer Kollegin war ich so abgelenkt, dass ich aus Versehen Milch in meinen Kaffee geschüttet hab. Hab es überlebt 😉.
Mittags nochmal Nr. 52 beim Asiaten bestellt – immer wieder super!
Und abends hab ich Rote-Bete-Risotto mit Radicchio Salat gemacht – war auch sehr fein, obwohl die Masse farblich irgendwie an rohes Hackfleisch erinnerte 🙈.

44. Tag
Wunderschönes Wetter – das lud zum Mittagessen im Biergarten ein. Richtig warm an der Sonne – schöner Salat und zur Feier des Tages (laaanges Wochenende in Sicht!) ein Weizenbier.

Abends das restliche Rote-Bete-Risotto etwas aufgepeppt und Salat dazu gemacht – immer noch lecker!

45. Tag
Vorletzter Tag meiner Challenge.
Schönes Karfreitagsfrühstück mit Melone, Brot und verschiedenen Aufstrichen gemacht.
Mittags waren wir beim Radeln – am Vilsalpsee sind wir im Biergarten eingekehrt und haben vor traumhafter Kulisse eine Kleinigkeit gegessen. Mein Salat war zwar Veggie, aber nicht ganz vegan – die Kartoffeltaschen waren mit Frischkäse gefüllt.

War lecker – und so allmählich „muss“ ich mich ja ohnehin wieder an Milchprodukte gewöhnen 😉.
Das Abendessen war dafür nochmal richtig vegan – Hartweizenlinguine mit Tomatensoße (mit Knoblauch und Rosmarin verfeinert) und darüber den restlichen veganen Reibekäse gestreut.

46. Tag
Letztes veganes Frühstück – zumindest innerhalb der Challenge!

Der Frühling ist endlich da – Traumwetter über das ganze Osterwochenende. Das heißt Reifen wechseln und … Eis essen!!!
Ich habe beschlossen, Schoko-Pistazien-Eis ist ein würdiger Abschluss meiner Fastenzeit! Lecker!!!

Ich bin zufrieden, dass ich mein Experiment über die ganze Zeit durchgezogen habe! Wenn ich drei, vier Mal in den letzten 6 1/2 Wochen nicht zu 100% vegan gegessen habe, dann immer unfreiwillig bzw. aus Versehen (Bsp. Parmesan auf den Hart-WEIZEN-Nudeln, Joghurt im Salatdressing…).
Ist auch wirklich etwas kompliziert, insbesondere wenn man oft, wie ich, auswärts isst. Auf Dauer wäre mir das vegane Essen daher zu anstrengend und eintönig, zumindest solange die Speisekarten der Restaurants sich nicht grundlegend ändern! Aber es war eine tolle Erfahrung und ich würde das jederzeit wiederholen! Diesmal kam mir zugute, dass ich in der Fastenzeit so gut wie gar nicht gereist bin! Das würde das Thema noch schwieriger machen.
Insgesamt kann ich nicht sagen, dass ich mich während der Zeit besser oder schlechter gefühlt habe – ein positiver Effekt war, dass ich fast 3 kg abgenommen habe. Sicherlich weil ich tendenziell mehr Gemüse gegessen habe, aber auch weil mir manchmal einfach die Auswahl gefehlt hat und ich dadurch weniger gegessen habe.
Fazit: Super Experiment – erfolgreich abgeschlossen, bisschen abgenommen, oft für Erheiterung (oder Mitleid) bei meinen Kollegen gesorgt, viele interessante Gespräche über Ernährung geführt und schöne neue Rezepte ausprobiert, die ich auch künftig öfter machen werde. Würde ich jedem mal empfehlen, der seinen Horizont erweitern will! 😊